Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder

Beginn Sprachwahl



Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator



Sonderprogramm zur Innovationsförderung: KTI schöpft zusätzliche 100 Millionen Schweizer Franken vollständig aus

Bern, 21.02.2012 - Das von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) im Oktober 2011 ausgeschriebene Sonderprogramm gegen den starken Franken stiess bei Forschungsinstitutionen und Unternehmen auf ein sehr grosses Interesse: Insgesamt wurden in zwei Monaten Projektgesuche für über 530 Millionen CHF eingereicht. 246 Vorhaben wurden bewilligt.

Bundesrat und Parlament sprachen der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) im September 2011 zusätzliche 100 Millionen CHF für Innovationsmassnahmen zu. Das von der KTI daraufhin ausgeschriebene Sonderprogramm gegen den starken Franken richtete sich an exportorientierte Unternehmen, die Innovationen schnell auf den Markt bringen wollten und konnten - trotz dem vom Wechselkurs bedingten Margendruck. Zwischen dem 13. Oktober und dem 15. Dezember 2011 sind 1064 Projektgesuche bei der KTI eingegangen, 246 davon wurden von den Experten bewilligt. Aufgrund des enormen Echos konnten 519 Gesuche nicht bearbeitet werden.

Vor allem Entwicklungs- und Marktprojekte bewilligt

Die bewilligten Gesuche verteilen sich auf die verschiedensten Branchen und Vorhaben: Wie aufgrund der Ausschreibung und der Bedingungen zu erwarten war, wurden vor allem kurzfristige Entwicklungs- und Marktprojekte nachgefragt und bewilligt (80 Prozent). Mit 33 Prozent der bewilligten Gesuche stammen die meisten Projekte aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften. 28 Prozent sind dem Life Sciences, 23 Prozent dem Bereich Mikro- und Nanotechnologie zuzuordnen. Aus dem Bereich Enabling Sciences (IT und Dienste) stammen 16 Prozent der bewilligten Gesuche.

114 Millionen Schweizer Franken bewilligt

Aufgrund der grossen Nachfrage und der hohen Qualität der Gesuche wollte die KTI sichergehen, dass möglichst viele gute Projekte finanziell unterstützt werden. In den letzten Wochen des Jahres 2011 musste die KTI alle Kräfte der Experten und der Geschäftsstelle auf die Sondermassnahmen konzentrieren. Da die Evaluation der ordentlichen Projektgesuche aus diesem Grund nicht mehr möglich war, konnten rund 14 Millionen Schweizer Franken aus dem regulären Budget nicht für Projekte gesprochen werden. Diese wurden zusätzlich eingesetzt, um Projekte aus den Sondermassnahmen zu fördern. Insgesamt hat die KTI damit im Rahmen der Sondermassnahmen knapp 114 Millionen Schweizer Franken für die Innovationsförderung bewilligt.

Qualität der Gesuche stand an oberster Stelle

Die Qualität der Gesuche stand bei der Evaluation an oberster Stelle. Jedes einzelne Gesuch wurde eingehend und sorgfältig durch die unabhängigen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft  anhand definierter Beurteilungskriterien geprüft. So wurde sichergestellt, dass ein Zusammenhang zum starken Franken gewährleistet war und die bewilligten Gesuche eine hohe Qualität aufwiesen.

Nicht evaluierte Gesuche - wie weiter?
519 Gesuche konnten aufgrund des enormen Echos und des knappen zeitlichen Rahmens nicht evaluiert werden. Die KTI bedauert die hohe Anzahl nicht evaluierter Gesuche und ermutigt alle Gesuchsteller, deren Projekt nicht bearbeitet werden konnte, ihre neuen Anträge im Rahmen der ordentlichen KTI-Förderung 2012 und unter den üblichen Vorgaben einzureichen. Bis Mitte Februar haben 66 Gesuchsteller von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Die KTI rechnet damit, dass in den nächsten Wochen und Monaten weitere Gesuche folgen werden.

Präsident Walter Steinlin zieht eine positive Bilanz: «Die Sondermassnahmen 2011 haben eine bemerkenswerte Innovationswelle ausgelöst, welche weit über die Sondermassnahmen hinaus geht. Jetzt gilt es, diesen Schwung auszunutzen und die Chance zu ergreifen, eine nachhaltige Wirkung zu erzielen und die Schweizer Innovation noch aktiver zu unterstützen. Nur so können möglichst viele Schweizer Unternehmen mit sehr guten Projekten jetzt und künftig von der Förderung der KTI profitieren.»

Herausgeber:

Kommission für Technologie und Innovation
Internet: http://www.kti.admin.ch


Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Kontakt | Rechtliche Grundlagen
http://www.seco.admin.ch/aktuell/00277/01164/01980/index.html?lang=de