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Neue Regionalpolitik: Programmvereinbarung zur Förderung der Gotthard-Region unterzeichnet

Bern, 18.06.2012 - Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann hat am 15. Juni 2012 die Programm-vereinbarung zur Umsetzung der Neuen Regionalpolitik (NRP) im Raum Gotthard 2012-15 unterzeichnet. Das Programm der Kantone Uri, Graubünden, Tessin und Wallis hat die wirtschaftliche Entwicklung dieser kantonsübergreifenden Region zum Ziel. Der Bund stellt den Kantonen 2012-15 maximale Beiträge von 10,045 Millionen Franken à fonds perdu und 52,4 Millionen Franken Darlehen zur Verfügung. Die beteiligten Kantone müssen mindestens ebenso viel mitfinanzieren.

Das Programm San Gottardo ist ein Schlüsselprojekt für die überkantonale Zusammenarbeit in der Regionalpolitik. Der Förderentscheid verfolgt das Ziel, das Umsetzungsprogramm San Gottardo 2012-15 zu einem Best-Practice-Beispiel der NRP zu entwickeln. Die vier Kantone nehmen damit über geografische, politische, sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg die Verantwortung für diesen Raum wahr. An der Weltausstellung in Milano 2015 sollen erste greifbare Resultate dieser Regionalentwicklung präsentiert werden.

Bund steuert mit und stellt Bedingungen

Aufgrund der beträchtlichen finanziellen Leistungen, die der Bund mit der Vereinbarung verpflichtet (10,045 Millionen Franken à fonds perdu und 52,4 Millionen Franken Darlehen), gelten erhöhte Anforderungen bezüglich Programmumsetzung, Controlling, Reporting und Monitoring. Die Eckpfeiler der Zusammenarbeit sehen vor, dass das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) im Steuerungsausschuss der Organisationsstruktur San Gottardo vertreten ist. Weitere vom Programm betroffene Bundesämter erhalten Mitsprache-möglichkeiten. Die Koordination unter den Bundesstellen läuft bereits im Rahmen des Richtplan- und Seilbahnkonzessionsverfahrens zur Skiinfrastrukturerweiterung Andermatt-Sedrun-Disentis. Konkrete Förderentscheide für Infrastrukturanlagen hängen von den Resultaten der raumplanerischen und konzessionsrechtlichen Verfahren ab. Der Bund erwartet zudem, dass die vier Kantone bzw. die Gotthard-Region entsprechend ihren Potenzialen zur Realisierung des Umsetzungsprogramms beitragen.

Erhöhung der Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit

Das Umsetzungsprogramm der Neuen Regionalpolitik San Gottardo 2012-15 ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kantone Uri, Graubünden, Tessin und Wallis. Es zielt darauf ab, die Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Gotthard-Raums zu erhöhen und das Gebiet als Lebens- und Wirtschaftsraum zu entwickeln. Zu den prioritären Handlungsfeldern gehört, die Wertschöpfung zu steigern, Kantonsgrenzen überschreitende Strukturen und Organisationen zu bilden und die regionale Identität sowie das Unternehmertum zu stärken. Das Schwergewicht der Aktivitäten liegt beim Tourismus.

Adresse für Rückfragen:

Rudolf Schiess, a.i. Leiter Direktion Standortförderung SECO,
Direktion für Standortförderung, Tel. 079 237 07 29

Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung
Internet: http://www.wbf.admin.ch


http://www.seco.admin.ch/aktuell/00277/01164/01980/index.html?lang=de