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Vereinbarkeit von Beruf und Familie – eine politische Priorität des Bundesrates

Bern, 28.10.2004 - Anlässlich der Publikation der OECD-Studie über die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben haben Bundespräsident Joseph Deiss und Bundesrat Pascal Couchepin hervorgehoben, dass Verbesserungen in diesem Bereich für die Schweiz von zentraler Bedeutung sind. Aus ökonomischen und sozialen Gründen müssen die vornehmlich politischen Hemmnisse, welche seit langem eine Lösung der Problematik verhindern, unbedingt überwunden werden.

Dieses Jahr hat die Schweiz zusammen mit Neuseeland und Portugal an der OECD-Studie über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie teilgenommen. Frau Martine Durand, Vizedirektorin der Direktion für Beschäftigung, Arbeitsmarkt und Soziales bei der OECD präsentierte die Lageanalyse. Die OECD empfiehlt sieben Massnahmen für unser Land, wie beispielsweise eine Erhöhung der öffentlichen Ausgaben zu Gunsten der familienergänzenden Betreuung von Kindern (im Vorschul- und Schulalter) oder eine stärkere Unterstützung von Initiativen, welche Unternehmungen auf die Problematik zugeschnittene Beratungen anbieten. Die OECD empfiehlt zudem eine Ausgestaltung der Besteuerung und Sozialhilfe, welche die Eltern nicht finanziell abschreckt, ihr Arbeitspensum zu erhöhen.

Die beiden Bundesräte Joseph Deiss und Pascal Couchepin betonten, dass in der Schweiz die Einführung einer echten Politik zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf zwei hauptsächliche Hindernisse stösst : die Komplexität der betroffenen Bereiche und die Zersplitterung der Kompetenzen. Dazu kommt die angespannte Finanzlage der öffentlichen Haushalte.

Die Departementvorsteher unterstrichen weiter die Notwendigkeit, trotz der offenkundigen Schwierigkeiten eine vertiefte Diskussion zu führen und nach dauerhaften Lösungen zu suchen. Sie erwarten im Anschluss an die OECD-Studie eine Intensivierung der Debatte. In einem ersten Schritt geht es darum, sich über die Rolle der verschiedenen Beteiligten (Eltern, Sozialpartner, Bund, Kantone, Gemeinden, Verbände und Organisationen) klar zu werden. Eine Skizze der bestehenden und zu prüfenden Massnahmen auf Bundesebene rundete das Bild ab.

Bern, den 28. Oktober 2004

Auskünfte:
EVD :
Anne Küng Gugler
SECO
Mitverantwortliche des Dossiers SECO/BSV
OECD-Bericht « Vereinbarkeit von Beruf und Familie »
Tel. +41 (0)31 322 27 85

EDI :
Jean-Marc Crevoisier
Chef Kommunikation EDI
Tel. +41 (0)31 322 80 16


Für die im OECD-Bericht behandelten Kantone :

Zürich :
Frau Dr. Kathrin Arioli
Leiterin der Fachstelle für Gleichberechtigungsfragen
Tel. +41 (0)43 259 25 72

Waadt :
Anouk Friedmann Wanshe
coordinatrice de politique familiale
Département de la santé et de l'action sociale - Secrétariat général
tél. +41 (0)21 316 52 86

Tessin :
Avv. Anna Trisconi Rossetti
Capo servizio giuridico
Istituto delle assicurazioni sociali
tel. +41 (0)91 821 92 80

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