Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

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Stabilisierungsmassnahmen

Wirtschaftslage

Die Schweizer Wirtschaft kam 2009 relativ glimpflich durch die Rezession. 2010 verzeichnete sie ein starkes Wachstum von 2,6% und für 2011 ein prognostiziertes Wachstum von 1,8%. Die Expertengruppe des Bundes prognostiziert für 2012 ein BIP-Wachstum von 0,5% und eine Arbeitslosenquote von 3,6% (ca. 143‘000 Arbeitslose).

Evaluation Stabilisierungsmassnahmen 2009/2010

Die Stabilisierungspolitik während der Finanz- und Wirtschaftskrise ging weit über die Wirtschaftspolitik des Bundes hinaus. Die Kantone, Gemeinden und Sozialwerke spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK hat die Stabilisierungsmassnahmen aus finanzpolitischer Sicht evaluiert und deren Umsetzung beurteilt. Ergänzend dazu hat das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO eine Bilanz aus konjunkturpolitischer Sicht gezogen.
Typ: PDF
Die Volkswirtschaft - Sonderdruck, Evaluation der Stabilisierungsmassnahmen 2008–2010
Letzte Änderung: 15.05.2012 | Grösse: 3609 kb | Typ: PDF


Typ: PDF
Stabilisierungsmassnahmen: Übersicht zum Umsetzungsstand per Sommer 2010
Letzte Änderung: 14.09.2010 | Grösse: 41 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Übersicht Stabilisierungsmassnahmen
Letzte Änderung: 14.04.2011 | Grösse: 21 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
FAQ SECO Stabilisierungsmassnahmen
Letzte Änderung: 23.12.2009 | Grösse: 119 kb | Typ: PDF


Umsetzung der Massnahmen

Warum ein Vorgehen in Stufen?

Die Unsicherheit über Verlauf und Dauer der Krise ist ungewöhnlich hoch. Es handelt sich nicht um einen Konjunkturabschwung nach einer wirtschaftlichen Boomphase, sondern um eine weltwirtschaftliche Krise, die durch das Platzen einer aussergewöhnlichen Kredit- und Immobilienblase ausgelöst wurde. Dies überlagert den Konjunkturabschwung und führt zu strukturellen Anpassungen im Finanzsektor. Wie rasch und wie tief dieser Anpassungsprozess verlaufen wird, ist nicht abschätzbar.

Anders als in anderen OECD-Ländern blieb in der Schweiz die wirtschaftliche Situation eines Grossteils der Wirtschaft bis weit in den Sommer 2008 sehr gut. Mit der zunehmenden weltwirtschaftlichen Abschwächung begannen gegen Ende 2008 die Exporte deutlich nachzugeben und auch die Aussichten für die Ausrüstungsinvestitionen wurden zunehmend schlechter.

Der stufenweise und gezielte Einsatz der konjunkturpolitischen Instrumente ist entsprechend dieser Dynamik erfolgt:

  • Massnahmen zur Stärkung des Finanzsystems 
  • Expansive Geldpolitik u.a. mit dem Ziel, den Aufwertungsdruck zu mildern 
  • Zusätzliche finanzpolitische Massnahmen zur Stärkung von Investitionen und Konsum, d.h. die Stabilisierungsmassnahmen Phase 1 und 2

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