Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

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Konzept und Leitfaden des Altersmanagements

Das Altersmanagement berücksichtigt jene altersbezogenen Faktoren, die sich auf alle Beschäftigten im täglichen Management, auf die Gestaltung und Organisation individueller Arbeitsaufgaben sowie die Arbeitsumgebung auswirken. Es dient dazu, dass sich alle – ungeachtet ihres Alters – darin bestärkt fühlen, die eigenen wie auch die betrieblichen Ziele zu erreichen. Sein Konzept umfasst verschiedene mitarbeiterorientierte Bereiche.

Die acht Dimensionen des Altersmanagements

(Quelle: Eurofound)
  • Personalrekrutierung,
  • Weiterbildung, lebenslanges Lernen, Wissensmanagement,
  • Berufliche Entwicklung und Laufbahn (ab dem Eintritt in das Erwerbsleben),
  • Flexible Arbeitszeitgestaltung,
  • Gesundheitsschutz, Gesundheitsförderung und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung,
  • Erhalt der Arbeitsfähigkeit,
  • Erwerbsaustritt und Übergang in den Ruhestand,
  • Ganzheitliche, auf das gesamte Arbeitsleben und alle Altersgruppen ausgerichtete Ansätze.

10 Goldene Regeln für eine gute Praxis

(Quelle: Deutsches Demografie-Netzwerk)
  1. Vorausschauende Personalplanung durchführen, Alterung und Fachkräftebedarf im Blick haben, Führungskräfte sensibilisieren.
  2. Personalgewinnung altersneutral praktizieren.
  3. Altersneutrale Personalauswahl bei Einstellungen und Personalentwicklung realisieren.
  4. Arbeitsplatzwechsel der Beschäftigten schon in früher Beschäftigungsphase bewusst fördern, um deren berufliche Optionen zu erweitern.
  5. Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Beschäftigten anbieten.
  6. Alternativen zum Vorruhestand der Beschäftigten erarbeiten, berufliche Perspektiven für Ältere schaffen.
  7. Altersgerechte Arbeits- und Arbeitszeitgestaltung sowie wertschätzende Führung anstreben.
  8. Konstruktives Miteinander aller Generationen im Unternehmen bewusst fördern und Wissensaustausch sicherstellen.
  9. Beschäftigungsfördernde Vergütung anstreben, Senioritätsprivilegien überprüfen.
  10. Betriebliche Gesundheitsförderung anstreben.

Einführen des Altersmanagements

1. Standortbestimmung
  • Betriebliche Altersstrukturanalyse
  • Individuelle Qualifikationsanalyse
  • Belastungs-Beanspruchungsanalyse auf kollektiver und individueller Ebene
2. Zukunftsprojektion
 
3. Zieldefinition für die acht Dimensionen (siehe oben) gemäss den Merkmalen einer guten Praxis (siehe oben)
 
4. Planung von Massnahmen
  • Ausrichten der Unternehmenspolitik und Personalstrategie
  • Identifizieren und Priorisieren jener Handlungsfelder, welche die Arbeitsfähigkeit auf kollektiver und auf individueller Ebene erhalten
5. Umsetzung und Evaluierung der Massnahmen

Erfolgsfaktoren

(Quelle: Eurofound)

Sensibilisierung für die Belange
älterer Arbeitnehmer

 >>>Personalfachleute  und Arbeitnehmende
Sorgfältige Planung und Umsetzung >>>partizipativ, gestaffelt, Pilotprojekte
Verbesserung der Arbeitsbedingungen >>>ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
Kooperation aller beteiligten Akteure >>>ab Planungsphase, evtl. mit externen Fachleuten
Kontinuierliche Kommunikation >>>offen in allen Phasen über verschiedene Kanäle
Internes und externes Monitoring >>>Altersstruktur, Qualifikationsbedarf, Arbeitsfähigkeit
Evaluierung und Bewertung >>>Kontinuierliche Verbesserung

 

 

 

 

 

 

 

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