Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

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Nichtionisierende Strahlung

Elektromagnetische Felder (EMF) ist die Bezeichnung für den untersten Frequenzbereich des elektromagnetischen Spektrums (0 Hz bis 300 GHz) der nichtionisierenden Strahlung (NIS). EMF kommen überall in unserer Umwelt vor – aus natürlicher und immer häufiger auch aus künstlicher Quelle – gewollt bei der Übertragung von Funksignalen oder als Nebenprodukt bei der Stromversorgung von elektrischen Geräten. Deswegen wird oft auch von Elektrosmog gesprochen.

Elektrische – elektromagnetische – magnetische Felder EMF

Zu den physikalischen Einwirkungen am Arbeitsplatz gemäss Artikel 2 der Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz zählen auch elektrische - elektromagnetische - magnetische Felder (EMF).
Sie dürfen die Gesundheit und das Wohlbefinden der Arbeitnehmenden nicht beeinträchtigen. Die NIS-Belastung durch betriebsexterne Quellen (z.B. Stromleitungen, Sendeanlagen, Eisenbahnen) ist auf der Grundlage des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG) mit der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) geregelt [SR 814.710]. Zum Schutz der Bevölkerung gelten Immissionsgrenzwerte, welche vor allen wissenschaftlich erwiesenen Gefahren schützen. Zusätzlich - basierend auf dem Vorsorgeprinzip des Umweltschutzgesetzes - wurden noch die strengeren Anlagegrenzwerte festgelegt, mit denen vor allem die Immissionen an Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN), das sind z.B. Wohnbereiche, Schulen, Spitäler, aber auch ständige Arbeitsplätze niedrig gehalten werden.
Für berufliche Expositionen durch betriebsinterne Quellen (z.B. Schweissgeräte, Induktionsheizungen, Galvanisiereinrichtungen, Stromverteilungen) gelten gemäss Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) die Verordnung über die Unfallverhütung (VUV) [SR 832.30] und die darauf basierenden Grenzwerte am Arbeitsplatz [Suva 1903.d]. Personen mit aktiven medizinischen Implantaten (z.B. Herzschrittmacher, Defibrillatoren) sind möglicherweise auch beim Einhalten dieser Grenzwerte ungenügend geschützt. In solchen Fällen ist eine besondere Abklärung erforderlich. Im Sinne einer Vorsorge sollen NIS-Belastungen bei beruflicher Exposition auch unterhalb dieser Grenzwerte möglichst reduziert oder vermieden werden.

Zuständigkeit bezüglich EMF an Arbeitsplätzen

Das SECO und die Suva sind zuständig für den Schutz vor EMF am Arbeitsplatz. Die bestehenden Grenzwerte regeln die maximal zulässigen elektromagnetischen Felder am Arbeitsplatz (maximale Arbeitsplatzkonzentration: MAK-Wert) unter dem Gesichtspunkt der Berufskrankheitenverhütung. Wirken betriebsfremde Anlagen oder Einrichtungen auf den Arbeitsplatz ein, so sind zusätzlich die Grenzwerte gemäss NIS-Verordnung (NISV) einzuhalten.
 
Das SECO gibt Auskunft über: Allgemeinen Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Grenzwerte (MAK, NISV), weitergehende Vorsorge zur Prävention und Reduktion von EMF-Belastungen am Arbeitsplatz und Messmethoden.
 
Die SUVA gibt Auskunft über: Berufskrankheitenverhütung, MAK-Werte, Messmethoden, Massnahmen zur Einhaltung der MAK-Werte.

Laser

Die Suva-Publikation «Achtung: Laserstrahl» (Best.Nr. 66049.d) informiert Sie über die Besonderheiten und Gefahren der Laserstrahlung, die Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen an Lasereinrichtungen sowie die Pflichten der Inverkehrbringer und Betreiber. Die Bestimmungen der Arbeitssicherheit verpflichten jeden Betrieb, alle erforderlichen Massnahmen betreffend Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu treffen, diese zu dokumentieren und deren Einhaltung periodisch zu kontrollieren.
Weitere Informationen und Auskünfte: Suva

UV und Gesundheit

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