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Zusammen mit anderen Handelshemmnissen - wie Zöllen und mengenmässigen Beschränkungen - führen technische Handelshemmnisse zu fragmentierten nationalen Märkten, bei denen die Grössenvorteile grenzüberschreitender Märkte (Skaleneffekte) nicht ausgeschöpft werden können. Dadurch werden Wettbewerb und Innovation geschwächt; Vorleistungen und Konsumgüter verteuern sich.
Auch die Schweizer Exportindustrie erleidet Nachteile, indem sie ihre Produkte beim Export anpassen muss. Die Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips im Bundesgesetz über die technischen Handelshemmnisse (THG) ist Teil eines Massnahmenpakets, das bei vollständiger Umsetzung jährlich wirtschaftliche Gewinne in Milliardenhöhe verspricht.
Die Wirkungen der THG-Revision auf das Preisniveau in der Schweiz werden statistisch erfasst und evaluiert. Dazu werden die Daten zum Landesindex der Konsumentenpreise gezielt ausgewertet. Zudem werden von 2010 bis voraussichtlich 2012 in der Schweiz sowie im angrenzenden Ausland jährliche Preiserhebungen von ca. 150 vergleichbaren Produkten durchgeführt, womit die Preisentwicklung auch im internationalen Vergleich analysiert werden kann. Zur Wahl der Preisrepräsentanten konnten die Konsumentenorganisationen Stellung beziehen und haben diese Gelegenheit auch genutzt.
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