Korruption bereichert wenige, schwächt aber Gesellschaft, Wirtschaft und Staat. Wo Korruption um sich greift, wird sie zu einem Entwicklungshindernis ersten Ranges.
Korruption untergräbt die rechtsstaatliche und demokratische Ordnung; sie führt zum falschen Einsatz öffentlicher Mittel; sie verzerrt den Wettbewerb; sie erschwert den Handel und sie hält von Investitionen ab. Deshalb sind sich heute alle einig: Korruption ist ein schwerwiegendes Übel.
Korruption ist aber kein notwendiges Übel. Seit einigen Jahren werden international die Anstrengungen verstärkt, der Korruption auf breiter Front entgegenzutreten. Zu diesem Zweck beteiligt sich die Schweiz aktiv an der (Weiter-)Entwicklung der internationalen Instrumente und Zusammenarbeit zur Korruptionsbekämpfung (vgl. dazu Instrumente und Initiativen).