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Gefahren und Risiken

Der Gesundheitsschutz muss auch bei Arbeitsbedingungen ohne hohe Risiken sichergestellt werden, nur so bleiben Arbeitnehmende auch bei hohen Temperaturen leistungsfähig.

Arbeiten im Sommer - bei Sonne und Hitze - Büroarbeiten

Gesundheitsschutz

Mit steigenden Temperaturen und bei Sonne in den warmen Monaten steigt auch die Belastung für Arbeitnehmende. Die Gefährdung nimmt mit direkter Sonneneinstrahlung, hoher Lufttemperatur, hoher Luftfeuchtigkeit und schwerer körperlicher Arbeit zu.

Die Informationen auf dieser Seite richten sich an Arbeitgebende. Für die allgemeine Bevölkerung verweisen wir auf die Informationen des Bundesamts für Gesundheit zu Hitze und UV-Strahlung und des Bundesamts für Umwelt zu Ozon und Sommersmog

Gefahren und Risiken

Hitze

Hohe Umgebungstemperaturen belasten die Gesundheit, beeinträchtigen das Wohlbefinden und die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sowohl in Innenräumen wie auch im Freien. Besonders bei körperlicher Arbeit im Freien können bereits Temperaturen ab 25°C zu Hitzeerschöpfung («Sonnenstich») bis hin zu schweren Erkrankungen wie Hitzschlag führen. Auch Büroangestellte, die an heissen Tagen drinnen arbeiten, können davon betroffen sein.

Die individuellen Auswirkungen hängen von der Temperatur, aber auch von der Wärme- und Sonnenstrahlung, der relativen Luftfeuchtigkeit, der Bekleidung, dem Luftzug, der Arbeitsintensität und dem momentanen körperlichen Befinden ab. Hohe Temperaturen können bestehende Erkrankungen von Herz-Kreislauf, Atemwege oder Psyche verschlimmern und werden bei Schwangerschaft, akuter Erkrankung oder chronischen Erkrankungen, bei der Einnahme bestimmter Medikamente oder Alkohol, im fortgeschrittenen Alter und auch zu Beginn einer Hitzeperiode deutlich schlechter ertragen.

Besonders Perioden von anhaltender Hitze sind eine Belastung für die Gesundheit. Aufgrund der Klimaerwärmung ist mit häufigeren und extremeren Hitzeperioden zu rechnen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Arbeitgebende die Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden vor Hitze frühzeitig planen und umsetzen.

Sonnenstrahlung

Übermässige Sonneneinwirkung kann Hautkrebs verursachen und die Augen schädigen. Gefährlich sind vor allem Ultraviolett-Strahlen (UV-Strahlen), deshalb sind besonders Arbeitnehmende im Freien gefährdet. Diese nehmen doppelt so viele UV-Strahlung auf wie in der Freizeit und den Ferien zusammen. Die gefährliche UV-Strahlung nimmt bereits im Frühling zu und erreicht mit Sommerbeginn ihren Höhepunkt – Sonnenschutz ist daher von April bis September wichtig.

Aber auch in Gebäuden kann Sonneneinstrahlung durch Fenster das Raumklima von Arbeitsräumen im Innenbereich empfindlich stören, Arbeitnehmende können durch direkte Sonnenbestrahlung durch die Fenster einer beachtlichen Wärmestrahlung ausgesetzt und dadurch in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt sein.

Unter Sonneneinwirkung können in der Umwelt auch Ozon und weitere Schadstoffe gebildet werden – je intensiver die Strahlung, desto höher die Schadstoffwerte. Hohe Ozonbelastungen wirken sich negativ auf die Gesundheit aus und können zu Augenbrennen, Hals- und Rachen-Reizungen, Atemnot und Kopfschmerzen führen. Tageshöchstwerte werden vor allem im Frühsommer und Sommer zwischen 16.00 bis 18.00 Uhr erreicht. Schwere körperliche Arbeiten bei hoher Ozonbelastung sollten daher in die Vormittagsstunden verlegt werden.

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Kontakt

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Direktion für Arbeit
Arbeitsbedingungen
Holzikofenweg 36
CH - 3003 Bern