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Dienstleistungshandel in Freihandelsabkommen (FHA)

Die Schweiz pflegt präferenzielle Beziehungen im Dienstleistungssektor mit mehr als 20 Partnern mittels Freihandelsabkommen (FHA), die meist im Rahmen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) abgeschlossen wurden.

Die Schweiz will mit diesen FHA in erster Linie eine Behandlung erhalten, die vorteilhafter ist als jene, die ihr im Rahmen des Allgemeinen Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) gewährt wird. Die Schweiz ist ausserdem bestrebt, potenzielle Diskriminierungen für ihre Dienstleistungsexporteure im Vergleich zu ausländischen Dienstleistungserbringern zu beseitigen. Die Schweiz möchte ihren Dienstleistungsexporteuren dadurch mehr Rechtssicherheit und einen verbesserten Marktzugang auf ausländischen Märkten garantieren.

Als Basis für die Abkommen dienen grundsätzlich die Bestimmungen des GATS, ebenso wie die entsprechenden Verpflichtungslisten − allerdings mit einigen Verbesserungen. Bei Verhandlungen für ein FHA schlägt die Schweiz in der Regel ein separates Kapitel zum Dienstleistungshandel vor. Dieses Kapitel wird mit sektorspezifischen Anhängen (z.B. Finanzdienstleistungen) oder themenspezifischen Regeln (z.B. grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung durch natürlichen Personen) ergänzt. Diese Regeln werden von Fall zu Fall und anhand der gegenseitigen Handelsinteressen der Partner festgelegt.

Partner, mit denen die Schweiz im Rahmen der EFTA präferenzielle Beziehungen im Dienstleistungssektor unterhält

Partner, mit denen die Schweiz im Rahmen bilateraler Abkommen präferenzielle Beziehungen unterhält

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Kontakt

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Direktion für Aussenwirtschaft
Aussenwirtschaftliche Fachdienste / Dienstleistungen
Holzikofenweg 36
CH - 3003 Bern