Medienmitteilungen
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Die Schweiz und Thailand unterstreichen Chancen des Freihandels
Im Rahmen seines offiziellen Besuchs in Thailand ist Bundespräsident Guy Parmelin am Donnerstag, 15. Oktober 2026, in Bangkok mit Premierminister Anutin Charnvirakul zusammengekommen. Das Gespräch war den bilateralen Beziehungen, dem ausgehandelten Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation und Thailand sowie der internationalen Aktualität gewidmet. Danach wird Bundespräsident Parmelin einen Präsidialbesuch in Vietnam absolvieren und zusammen mit den EFTA-Partnern das Freihandelsabkommen unterzeichnen.
Neues Abkommen für den digitalen Handel
Der Bundesrat hat am 14. Oktober 2026 die Vernehmlassung zum plurilateralen Abkommen über den elektronischen Geschäftsverkehr (E-Commerce Agreement, ECA) eröffnet. Das Abkommen schafft einen gemeinsamen Regelrahmen für den digitalen Handel zwischen 67 Mitgliedern der Welthandelsorganisation (WTO) und stärkt die Rechtssicherheit für Unternehmen. Die Vernehmlassung dauert bis zum 28. Januar 2027.
Abkommen mit der Ukraine für den Wiederaufbau in Kraft getreten
Das bilaterale Abkommen schafft die rechtliche Grundlage für eine verstärkte Einbindung von Schweizer Unternehmen in den Wiederaufbau der ukrainischen Infrastruktur und Wirtschaft.
Arbeitslosenversicherung 2025: Leicht negativer Jahresabschluss vor dem Hintergrund eines Anstieges der Arbeitslosigkeit
Das SECO hat am 6. Oktober 2026 den Jahresabschluss der Arbeitslosenversicherung 2025 publiziert. Mit einem Jahresdurchschnitt von 2.8 Prozent lag die Arbeitslosenquote 2025 vor dem Hintergrund eines Anstieges gegenüber dem Vorjahr auf ihrem langjährigen Durchschnittswert. Für die Arbeitslosenversicherung resultierte ein Verlust von 249 Millionen Franken.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt September 2026
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO publiziert seine neusten Erhebungen zur Arbeitsmarktsituation in der Schweiz. Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich im September 2026 gegenüber dem Vormonat um 1’064 (-0,8%) auf 140’480. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 7’247 (+5,4%). Die Arbeitslosenquote verharrte im September 2026 bei 3,0%.
Ukraine: Bundesrat genehmigt zusätzliche Projekte des Schweizer Privatsektors
Der Bundesrat hat am 2. Oktober 2026 beschlossen, acht Projekte von Schweizer Unternehmen zu Gunsten des Wiederaufbaus in der Ukraine zu finanzieren. Die Projekte wurden im Rahmen eines kompetitiven Auswahlverfahrens bestimmt.
Bundesrat nimmt Präzisierungen an Sanktionsverordnungen vor
Der Bundesrat vereinheitlicht und präzisiert Finanzregelungen in vier Sanktionsverordnungen zur Umsetzung von UNO-Sanktionen mit Bezug zur Terrorismus- und Proliferationsfinanzierung. Dies hat er am 25. September 2026 entschieden. Zudem profitieren internationale Organisationen fortan von einer Ausnahme von den Melde- und Bewilligungspflichten für bestimmte Transaktionen im Rahmen der Iran-Verordnung.
Keine neuen Förderinstrumente für synthetische Energieträger notwendig
Der Bundesrat hat am 25. September 2026 den Bericht zur Erfüllung des Postulats 23.4268 «Standortentwicklung und internationale Beschaffung von synthetischen Energieträgern» gutgeheissen. Dieser zeigt auf, wie Investitionen aus der Schweiz, insbesondere in Derivate von Wasserstoff, unterstützt werden könnten. Der Bundesrat kommt zum Schluss, dass zurzeit keine neuen Förderinstrumente notwendig sind.
Ukraine: Schweiz unterstützt die Sicherung der Getreideernte
Die Schweiz unterstützt ein Projekt der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zur Sicherung der ukrainischen Getreideernte sowie zur Vorbereitung der nächsten Aussaat mit 3 Millionen Franken. Zusätzliche Lagerkapazitäten sollen Ernteverluste verhindern und die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe in kriegsbetroffenen Regionen sichern. Das Vorhaben war auch Thema der Gespräche des Delegierten des Bundesrates für die Ukraine, Jacques Gerber, während seines Besuchs in Kyjiw vom 20. bis 23. September 2026.
Ukraine: Die Schweiz übernimmt weitere Sanktionen der EU gegen Belarus
Der Bundesrat hat am 18. September 2026 weitere Sanktionsmassnahmen gegenüber Belarus beschlossen. Er schliesst sich damit den Massnahmen an, welche die Europäische Union (EU) am 23. April 2026 gegenüber Belarus verabschiedet hatte. Die Neuerungen treten am 19. September 2026 in Kraft.
Partnerschaften mit dem Privatsektor für nachhaltig produzierten Kakao und Kaffee
Die Schweiz engagiert sich auch künftig für eine nachhaltigere Kakao- und Kaffeeproduktion in Partnerländern. Der Bundesrat unterstützt die Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao (SWISSCO) und die Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kaffee (SSCP) in den Jahren 2026-2030 mit insgesamt 22 Millionen Franken. Das hat er an seiner Sitzung vom 18. September 2026 beschlossen.
Konjunkturprognose: Wirtschaft wächst 2026 stärker als bisher erwartet
Die Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes hebt ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz an. Für 2026 erwartet sie ein Wachstum von 1,7 % (Prognose von Juni: 0,9 %), für 2027 unverändert 1,6 % [1]. Das Schweizer BIP ist zuletzt kräftig gewachsen. Der Iran-Konflikt, hohe Energiepreise und die anhaltende handelspolitische Unsicherheit bergen jedoch erhebliche Konjunkturrisiken.
Staatssekretärin Helene Budliger Artieda kündigt Rücktritt an
Bundespräsident Guy Parmelin hat am 16. September 2026 den Bundesrat informiert, dass sich Staatssekretärin Helene Budliger Artieda entschieden hat, auf Ende März 2027 zurückzutreten. Für die Nachfolge wird eine Findungskommission eingesetzt.
OECD-Analyse zur Wirtschaftspolitik der Schweiz: Schweiz steht gut da – Reformen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit notwendig
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am 15. September 2026 ihren Bericht zur Wirtschaftspolitik der Schweiz veröffentlicht. Sie würdigt darin den wirtschaftspolitischen Kurs der Schweiz. Angesichts vielfältiger Herausforderungen identifiziert sie aber auch Handlungsbedarf, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Schweiz langfristig zu sichern. Dazu gehören weitere Reformen im Gesundheitswesen und in der Altersvorsorge, eine tiefere administrative Belastung für Unternehmen, eine bessere Ausschöpfung des Arbeitskräftepotenzials, sowie die Stärkung des Wettbewerbs.
Medieneinladung: Videokonferenz Konjunkturprognose des Bundes
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO präsentiert am Donnerstag, 17. September 2026, die aktualisierte Konjunkturprognose des Bundes. Die Schweizer Wirtschaft ist im 2. Quartal 2026 ausserordentlich stark gewachsen und die Konjunkturindikatoren haben sich tendenziell aufgehellt. Bedeutende Konjunkturrisiken, etwa im Zusammenhang mit dem Konflikt im Iran und den Energiepreisen, bleiben aber bestehen.
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