Medienmitteilungen
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Schweizerische Akkreditierungsstelle wird Teil der Direktion für Standortförderung
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO passt seine Organisationsstruktur an. Per 1. Juli 2026 wird die Schweizerische Akkreditierungsstelle SAS in die Direktion für Standortförderung integriert. Mit dieser organisatorischen Anpassung stärkt das SECO die Sichtbarkeit der SAS und festigt ihre Rolle als zentrales Element der Schweizer Qualitätsinfrastruktur.
US-Zölle: Bundesrat bekräftigt Absichtserklärung Schweiz - USA
Die Schweiz und die USA hatten am 14. November 2025 eine gemeinsame Absichtserklärung zur Stabilisierung der Handelsbeziehungen abgeschlossen. Der Bundesrat hält sich an die darin enthaltenen Vereinbarungen. Dazu hat er am 29. Juni 2026 eine Erklärung zur Umsetzung bestimmter weiterer Elemente der gemeinsamen Absichtserklärung zwischen der Schweiz und den USA veröffentlicht. Im Gegenzug erwartet er die Einhaltung der seitens USA in der Absichtserklärung festgehaltenen Punkte. Ziel des Bundesrates bleibt weiterhin der Abschluss eines Handelsabkommens.
Personenfreizügigkeit: Zuwanderung folgt der Arbeitskräftenachfrage
Die Zuwanderung im Rahmen der Personenfreizügigkeit ist eng an den Bedarf des Schweizer Arbeitsmarktes gekoppelt. In den vergangenen Jahren war sie zur Deckung der Arbeitskräftenachfrage in vielen Wirtschaftszweigen wichtig. Im Kontext fortschreitender demografischer Alterung stützte die Arbeitskräftezuwanderung das Wirtschaftswachstum - und die AHV. Dies zeigt der 22. Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen.
Bundesrat fokussiert die internationale Zusammenarbeit und stärkt die Humanitäre Hilfe
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 die Eckwerte für die internationale Zusammenarbeit (IZA) ab 2029 festgelegt. Die Schweiz richtet ihre Entwicklungszusammenarbeit künftig gezielter aus, legt klare Zuständigkeiten zwischen DEZA und SECO fest und stärkt die Humanitäre Hilfe. Damit reagiert sie auf die veränderte geopolitische Lage, erhöht die Wirkung ihrer internationalen Zusammenarbeit und erzielt gleichzeitig Einsparungen für den Bundeshaushalt. Der finanzielle Rahmen der IZA bleibt mit rund 2,4 Milliarden Franken pro Jahr praktisch unverändert. Die beschlossenen Massnahmen führen ab 2027 zu einer Reduktion von jährlich rund 20 Millionen Franken. EDA und WBF wurden beauftragt, auf dieser Grundlage eine Vernehmlassungsvorlage zur IZA-Strategie 2029–2032 auszuarbeiten.
Ukraine Recovery Conference 2026: Schweiz bekräftigt Engagement für Wiederaufbau
Die Schweiz wird an der Ukraine Recovery Conference (URC) vom 25. bis 26. Juni 2026 in Danzig (Gdańsk) mit einer Delegation vertreten sein, die vom Delegierten des Bundesrates für die Ukraine, Jacques Gerber, geleitet wird. Die auf Initiative der Schweiz 2022 in Lugano lancierte Konferenz hat sich zum zentralen internationalen Forum für den Wiederaufbau der Ukraine entwickelt. Im Fokus der diesjährigen Ausgabe stehen die wirtschaftliche Erholung des Landes, die Unterstützung kritischer Infrastruktur, die Stärkung der Sicherheitskapazitäten sowie die Förderung von Reformen und Korruptionsbekämpfung.
Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte: Fortschrittsbericht der Schweiz
Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den fünften Bericht der Schweiz zur Umsetzung des Paktes der Vereinten Nationen über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Pakt I) verabschiedet. Der Bericht zeigt die von der Schweiz seit 2019 erzielten Fortschritte auf, insbesondere in den Bereichen Gleichstellung und Bekämpfung von Diskriminierung.
Vernehmlassung zur Änderung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit eröffnet
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 die Änderungsvorlage zum Bundesgesetz gegen die Schwarzarbeit (BGSA) in die Vernehmlassung geschickt. Mit der Vorlage will er die Bekämpfung von Schwarzarbeit und anderen Missbrauchstatbeständen stärken. Dazu soll auch die Zusammenarbeit zwischen kantonalen Behörden ausgebaut werden.
Einladung zur Medienkonferenz: Bericht zu den Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Schweizer Arbeitsmarkt und die Sozialleistungen
Am Donnerstag, 25. Juni 2026, wird das SECO an einer Medienkonferenz den «22. Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU» vorstellen.
Konjunkturprognose: Iran-Krise trübt die Aussichten
Die Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes senkt ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz leicht. Für das Jahr 2026 prognostiziert sie ein deutlich unterdurchschnittliches Wachstum von 0,9 %, gefolgt von 1,6 % im Jahr 2027 (Prognose von März: 1,0 % respektive 1,7 %). [1] Die Krise im Nahen und im Mittleren Osten führt zu höheren Energiepreisen und dämpft die Weltwirtschaft. Die Unsicherheit bleibt hoch.
Verantwortungsvolle Unternehmensführung: OECD gibt Schweiz gute Noten
Der Nationale Kontaktpunkt der Schweiz für verantwortungsvolle Unternehmensführung, welcher im Staatssekretariat für Wirtschaft SECO angesiedelt ist, hat sich einer Prüfung durch den zuständigen OECD-Ausschuss unterzogen. Die OECD bescheinigt am 17. Juni 2026 dem Schweizer Nationalen Kontaktpunkt eine hohe Professionalität und Wirksamkeit. Gleichzeitig enthält der Bericht Empfehlungen, um die Sichtbarkeit, Transparenz und Wirkung des Instruments weiter zu stärken.
Schwarzarbeitsbekämpfung: 14 450 Betriebskontrollen im Jahr 2025
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat am 17. Juni 2026 seinen Bericht zur Bekämpfung der Schwarzarbeit in der Schweiz publiziert. Auch das Jahr 2025 zeichnet sich durch eine hohe Kontrollintensität aus. Inspektorinnen und Inspektoren haben rund 44 083 Personen aus Branchen wie dem Gastgewerbe oder dem Baugewerbe überprüft.
FlaM Kontrollen 2025: Mindestziel erreicht, Fokus weiterhin auf Risikobereichen
Im Jahr 2025 wurden im Rahmen der flankierenden Massnahmen (FlaM) die Lohn- und Arbeitsbedingungen von 147 286 Personen und 38 567 Betrieben kontrolliert. Das FlaM-Mindestkontrollziel von 35 000 Betriebskontrollen wurde erneut erreicht. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat am 17. Juni 2026 seinen Bericht dazu publiziert.
Medieneinladung: Videokonferenz Konjunkturprognose des Bundes
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO präsentiert am Donnerstag, 18. Juni 2026, die aktualisierte Konjunkturprognose des Bundes und ergänzende Szenarien. Die Schweizer Wirtschaft ist zuletzt gewachsen. Die Krise im Nahen und Mittleren Osten trübt jedoch die Konjunkturaussichten. Die Erdölpreise sind zwischenzeitlich stark gestiegen und unterliegen grossen Schwankungen. Die weiteren Aussichten bleiben unsicher.
Internationale Arbeitskonferenz 2026: Verabschiedung eines wegweisenden Übereinkommens zur Plattformökonomie
Die 114. Internationale Arbeitskonferenz (IAK) endete am 12. Juni 2026 in Genf mit der Verabschiedung eines neuen Übereinkommens zur menschenwürdigen Arbeit in der Plattformökonomie. Zudem unterzeichneten Brasilien und die Schweiz ein Memorandum of Unterstanding zur Zusammenarbeit in Arbeits- und Beschäftigungsfragen.
Investitionsprüfverordnung: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung
Der Bundesrat hat am 12. Juni 2026 die Vernehmlassung zur Investitionsprüfverordnung eröffnet. Diese Verordnung enthält die Ausführungsbestimmungen zum Investitionsprüfgesetz, das vom Parlament am 19. Dezember 2025 verabschiedet wurde.
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