Zuständigkeiten

Das Arbeitsgesetz regelt die Grundsätze des Gesundheitsschutzes und das Unfallversicherungsgesetz regelt die Prävention von Berufskrankheiten. Arbeitgebende sind verpflichtet, auf die betrieblichen Umstände angepasste Massnahmen zu treffen und für Bedingungen zu sorgen, welche die Gesundheit schützen, wobei Arbeitnehmende zur Mitwirkung heranzuziehen sind. 

Wenn das erforderliche Fachwissen zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes im Betrieb nicht vorhanden ist, müssen Arbeitgebende Spezialistinnen oder Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA-Spezialistinnen/Spezialisten wie Arbeitshygieniker/-innen, Arbeitsmediziner/-innen) beiziehen.

Für den Vollzug des Arbeitsgesetzes und seiner Verordnungen sind die kantonalen Arbeitsinspektorate und die eidgenössische Arbeitsinspektion zuständig. Das SECO übt die Oberaufsicht über den Vollzug des Gesetzes aus.

Die Suva beaufsichtigt die Anwendung der Vorschriften über die Verhütung von Berufskrankheiten in allen Betrieben. Gemäss Anhang 1 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) gelten Sonnenbrand, Sonnenstich und Hitzschlag sowie Erkrankungen durch nicht ionisierende Strahlen (wie heller Hautkrebs durch UV-Licht) als arbeitsbedingte Erkrankungen. 

Letzte Änderung 12.06.2024

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