Ein- und Ausfuhr von Schutzmaterial

Zollbefreite Einfuhr von Schutzmaterial

Medizinische Schutzausrüstung und andere Verbrauchsmaterialen wie Masken, Untersuchungshandschuhen, Schutzkleidung, Schutzbrillen und Desinfektionsmittel spielen eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Coronavirus. Da diese in der Schweiz nicht in genügenden Mengen produziert werden, soll die Versorgungslage in der Schweiz verbessert werden. Der Bundesrat hat deshalb am 8. April 2020 beschlossen, die Zölle auf Einfuhren von wichtigen medizinischen Gütern vorübergehend auszusetzen. Medizinische Versorgungsgüter sollen damit möglichst einfach und kostengünstig eingeführt werden können.
 

Atemschutzmaske und andere PSA

Durch das Anpassen der COVID-19-Verordnung 2 am 3. April 2020 wurden Ausnahmen für das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) geschaffen.

FAQ Atemschutzmaske und andere PSA

Bewilligungspflicht für die Ausfuhr medizinischer Schutzausrüstung

Die Verfügbarkeit von Masken, Untersuchungshandschuhen, Schutzbrillen, Überwürfen etc. in genügender Anzahl und Qualität ist eine unabdingbare Voraussetzung, die weitere Ausbreitung der Krankheit COVID-19 zu verhindern und die Gesundheit des medizinischen Personals zu schützen. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesrat am 25. März 2020 beschlossen, eine Bewilligungspflicht für Ausfuhren von Schutzausrüstungen einzuführen. Die wenigen betroffenen Güter sind in einem neuen Verordnungsanhang gelistet. Ausnahmen von der Bewilligungspflicht bestehen für Ausfuhren in den EU- und EFTA-Raum.

Zuständig für die Ausstellung der Ausfuhrbewilligungen ist das SECO. Ausfuhranträge sind über das elektronische Ausfuhrkontrollsystem ELIC (www.elic.admin.ch) einzureichen.
 

Letzte Änderung 09.04.2020

Zum Seitenanfang

https://www.seco.admin.ch/content/seco/de/home/Arbeit/neues_coronavirus/ein-ausfuhr_schutzmaterial.html