Schutzkonzepte

Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen über ein spezifisches Schutzkonzept verfügen. Für alle Einrichtungen, Betriebe, Schulen und Veranstaltungen gelten dieselben Vorgaben für Schutzkonzepte. Die Vorgaben sind in der Verordnung geregelt.

Das SECO ist ausschliesslich zuständig für den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden. Für alle andere Situationen ist das BAG zuständig.

Für alle Betriebe, die nicht öffentlich zugänglich sind, gelten die Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG, sowie die allgemeinen Bestimmungen des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz. Es braucht in diesen Betrieben keine besonderen Schutzkonzepte. Nur öffentlich zugängliche Betriebe (z. B. Schulen, Restaurants) müssen ein Schutzkonzept vorweisen und umsetzen. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine formale Unterscheidung, denn grundsätzlich ist jeder Arbeitgeber gemäss Artikel 6 ArG dazu verpflichtet, zum Schutze der Gesundheit der Mitarbeitenden alle notwendigen Massnahmen zu treffen, unabhängig davon, ob er ein Schutzkonzept erarbeiten muss oder nicht. Diese Massnahmen müssen zwingend auch die spezifischen Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie berücksichtigen. Das Merkblatt für Arbeitgeber «Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz – Neues Coronavirus (COVID-19)» (PDF, 505 kB, 10.09.2021) erläutert die einzelnen Punkte, die bei der Festlegung und Umsetzung dieser Massnahmen zu beachten sind.

Für das Erstellen und die Umsetzung der Schutzkonzepte, bzw. der Schutzmassnahmen im Sinne von Art. 6 ArG, sind die Betriebe, Einrichtungen, Schulen oder Veranstalter verantwortlich. Die Aufsicht über die Umsetzung der Schutzkonzepte, bzw. der Schutzmassnahmen, sowie Stichproben-Kontrollen obliegen den Kantonen.

Letzte Änderung 24.12.2020

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