Die Umsetzung der CSR

Für die Umsetzung der CSR gibt es kein allgemein anwendbares Rezept. Ein wesentlicher Faktor ist das Engagement des Managements und der Unternehmenseigentümer. CSR soll in alle Unternehmensbereiche und -strategien einfliessen und wird im Idealfall Bestandteil der Unternehmenskultur.

Die Wahrnehmung der CSR setzt die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sowie sozialpartnerschaftlicher und anderer vertraglicher Vereinbarungen voraus. Darüber hinaus sind gesellschaftliche Erwartungen zu berücksichtigen, die über die rechtlichen Verpflichtungen hinausgehen.

Um die Unternehmen bei der Wahrnehmung ihrer Verantwortung zu unterstützen, haben internationale Organisationen, Regierungen, Unternehmensverbände und Nichtregierungsorganisationen Standards, Verhaltenskodizes und Labels entwickelt, die erwartetes Verhalten aufzeigen und nachvollziehbar machen. Wichtige breit abgestützte Instrumente sind die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen, der Global Compact der Vereinten Nationen, die UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die ISO-Richtlinie 26000 zur gesellschaftlichen Verantwortung sowie die Global Reporting Initiative (GRI), eine Anleitung für die Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Die Umsetzung soll die ganze Breite der Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit abdecken und die Bedürfnisse der Anspruchsgruppen berücksichtigen. Dabei ist den spezifischen Umständen und Möglichkeiten der Unternehmen, insbesondere der KMU Rechnung zu tragen. Transparenz und Dialogbereitschaft sind Grundprinzipien der CSR und tragen wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung bei.

Letzte Änderung 30.03.2017

Zum Seitenanfang

https://www.seco.admin.ch/content/seco/de/home/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit/Wirtschaftsbeziehungen/Gesellschaftliche_Verantwortung_der_Unternehmen/CSR/Umsetzung_CSR0.html