Aktuell

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KOF Prognosen für den Schweizer Tourismus: Langsame Erholung in Sicht – Inlandreisende stützen Tourismussektor

Bereits im Spätsommer hat eine allmähliche Erholung des Tourismussektors eingesetzt – auch bei den europäischen Touristen. Die Inlandreisenden bleiben allerdings nach wie vor die wichtigste Stütze der Tourismusbranche, während sich die Fernmärkte nur sehr langsam erholen. Die Parahotellerie kam gemäss einer KOF-Spezialanalyse insgesamt besser durch die Corona-Krise als die Hotellerie. Für die kommende Winter- und Sommersaison geht die KOF in ihrer Tourismusprognose von einer graduellen Normalisierung aus.


Bericht «Auslegeordnung zur Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklung in der Tourismuspolitik des Bundes»

Im Zeitraum 2020-2021 wurde eine Standortbestimmung zur Berücksichtigung der Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung in der Tourismuspolitik des Bundes durchgeführt. Die Standortbestimmung sollte unter anderem klären, wie es um die nachhaltige Entwicklung im Schweizer Tourismus steht und welche Ziele und Massnahmen ab 2022 hinsichtlich der Nachhaltigkeit in der Tourismuspolitik festgelegt werden sollen.

Das SECO hat im Rahmen dieser Standortbestimmung eine externe Studie zur «Auslegeordnung zur Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklung in der Tourismuspolitik des Bundes» in Auftrag gegeben, die von rütter und soceco, der Universtität Bern und der Hochschule Luzern erarbeitet wurde. Darin wurden die konzeptionellen Grundlagen zur nachhaltigen Entwicklung im Tourismus und die Positionierung der Schweiz im internationalen Vergleich analysiert. Zudem wurden konkrete Handlungsempfehlung zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung im Schweizer Tourismus formuliert.


Insight 27/2021 − Mobilität als Rückgrat des Tourismus

Heute, 26. Oktober 2021 erscheint die 27. Ausgabe von Insight, dem Newsletter von Innotour. Schwerpunktthema ist die Mobilität als Rückgrat des Tourismus. Das Thema wird mit Hintergrundartikeln sowie anhand von Innotour-Projektbeispielen erläutert.


Innotour "Walk the talk" Workshops

Am 7. und 29. September 2021 fanden zwei weitere, spannende "Walk the talk" Workshops zu den Themen "Tourismusstrategien für eine Aging Society" und "Baukultur: aus alt mach neu! Inwertsetzung der Zeitzeugen" statt.

Alle Informationen zu unseren bisherigen und zukünftigen Workshops sowie die spannenden Videos der Ergebnisse finden Sie auf unserer Internetseite.


Schlussbericht: «Preparing the Tourism Workforce in Portugal for the Digital Future»

Dieser Bericht enthält die Länderfallstudie «Preparing the Tourism Workforce in Portugal for the Digital Future». Im Bericht werden die aktuellen politischen Ansätze zur Entwicklung von Kompetenzen und Arbeitskräften im Tourismus in Portugal untersucht und bewertet. Ziel ist es, die digitale Transformation des Tourismussektors in Portugal zu unterstützen. Der Bericht knüpft an die bisherigen themenspezifischen Arbeiten der OECD an (vgl. Newsletter 3/2021). Die Schweiz hat die Erarbeitung der Länderfallstudie als Peer Reviewer begleitet.


Bundesrat will dem Schweizer Tourismus aus der Krise helfen

01.09.2021

Coronavirus: Bundesrat will Schweizer Tourismus unterstützen

Der Bundesrat hat am 1. September 2021 ein Recovery Programm für den Schweizer Tourismus verabschiedet. Damit soll die Erholung des Tourismus nach der Covid-19-Pandemie vorangetrieben werden. Das Programm ist insbesondere darauf ausgerichtet, die Nachfrage wiederzubeleben und die Innovationsfähigkeit zu erhalten. So soll unter anderem Schweiz Tourismus zusätzliche Bundesmittel erhalten.


Progress Report Digitalisierung Schweizer Tourismus

Im August 2021 wurde der Bericht «Progress Report Digitalisierung Schweizer Tourismus» zum State-of-the-Art der Digitalisierung im Schweizer Tourismus veröffentlich. Die Studie hat sich nicht nur mit dem Status quo befasst, sondern formuliert vor dem Hintergrund zukünftiger Entwicklungen auch Handlungsempfehlungen.


UNWTO Initiative "best tourism villages"

Die Welttourismusorganisation UNWTO lancierte diesen Sommer eine Initiative, um die besten Tourismusdörfer der Welt zu finden. Dörfer mit traditionellen Tätigkeiten wie der Land- und Forstwirtschaft, die zudem den Tourismus als Mittel nutzen, um ihr kulturelles Erbe zu fördern, zu bewahren und für eine nachhaltige touristische Entwicklung einsetzen, können sich bewerben. Die Schweiz als Mitgliedstaat der UNWTO darf drei Kandidaten ins Rennen schicken.

Eine Jury bestehend aus Vertretern des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO, des Bundesamts für Umwelt BAFU und Schweiz Tourismus ST hat nun folgende drei Tourismusdörfer ausgewählt und bei der UNWTO eingereicht:
- Valposchiavo
- Saas Fee
- Gruyères

Wir drücken die Daumen für unsere Kandidaten und sind gespannt auf die Entscheidung der UNWTO, die diesen Herbst erwartet wird.


Bericht Wirkungsanalyse Zweitwohnungsgesetz

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. Mai 2021 die Wirkungsanalyse zum Zweitwohnungsgesetz (ZWG) zur Kenntnis genommen. Aus Sicht des Bundesrates ist es nicht notwendig, das Zweitwohnungsgesetz anzupassen. Der Bund braucht auch keine zusätzlichen Massnahmen zur Standortförderung zu ergreifen. Allerdings erkennt der Bundesrat Handlungsbedarf beim Vollzug, bei den Wissensgrundlagen sowie den Schlüsselbegriffen der Beherbergungswirtschaft. Der Bundesrat hat daher die Eidgenössischen Departemente für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) beauftragt, Massnahmen umzusetzen, um diese Mängel zu beheben.

Für ergänzende Informationen wird auf die Website des Bundesamts für Raumentwicklung ARE verwiesen:


Bundespräsident Guy Parmelin informiert über die strategische Ausrichtung der Tourismuspolitik ab 2022

Bundespräsident Guy Parmelin hat am 5. Mai 2021 die Tourismusbranche zum fünften Tourismusgipfel empfangen. Er informierte über die strategische Ausrichtung der Tourismuspolitik des Bundes ab 2022. Die Bewältigung der Covid-19-Krise wird einen Schwerpunkt bilden. Der Bundespräsident beabsichtigt, ein Recovery Massnahmenpaket zur Wiederbelebung der touristischen Nachfrage sowie zum Erhalt der Innovationstätigkeit der Tourismusunternehmen umzusetzen.  


Landschaftliche und baukulturelle Qualität als Potenzial des Tourismus

Der Bundesrat hat am 15. November 2017 in der Tourismusstrategie des Bundes die landschaftlichen und baukulturellen Qualitäten als Basis für den Schweizer Tourismus verankert. Das SECO hat in Zusammenarbeit mit dem BAK und dem BAFU ein Grundlagenpapier dazu erarbeiten lassen. Die Landschaft und die Baukultur werden dabei in ihrem umfassenden Sinn als Teil der kulturellen Identitäten und Vielfalt unseres Landes verstanden. Das Inputpapier fokussiert auf die nachhaltige Erhaltung und Förderung der Werte von Landschaft und Baukultur bei gleichzeitiger Steigerung der Wertschöpfung im Schweizer Tourismus, insbesondere der regionalen Wertschöpfung in Gebieten mit besonderen landschaftlichen und baukulturellen Werten. Das gute Image der Schweiz als qualitativ hochstehendes Reiseland mit einer gelebten und attraktiven Kultur und Landschaft soll damit weiterentwickelt werden.


Virtueller OECD-EC Workshop vom 28. Januar 2021

Am 28. Januar 2021 fand der OECD-EC Policy Workshop zum Thema «Preparing the Tourism Workforce for the Digital Future», in Form eines virtuellen Austauschs mit rund 200 Teilnehmer*innen aus mehr als 40 verschiedenen Ländern statt.

Der Workshop wurde vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und dem Tourismuskomitee der OECD mit Unterstützung der Europäischen Kommission durchgeführt. Entscheidungsträger aus der Tourismuspolitik wurden mit Vertretern der Branche, internationalen Institutionen und der Wissenschaft zusammengebracht, um Erfahrungen, best practice Beispiele und politische Handlungsoptionen zu diskutieren.

Im Folgenden finden Sie die Präsentationsunterlagen.


Lageanalyse der OECD zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Tourismus

Der OECD-Bericht zeigt, dass die Covid-19-Pandemie den Tourismus weltweit weiterhin stark in Mitleidenschaft zieht und dass die Aussichten auf eine Erholung nach wie vor höchst unsicher sind. Es wird erwartet, dass die internationale Tourismusnachfrage 2020 um etwa 80 Prozent zurückgehen wird. Der Inlandtourismus dürfte hingegen stützend wirken. Zudem zeigt der Bericht auf, welche Sofortmassnahmen in den OECD-Ländern zur Wiederherstellung und zur Reaktivierung des Tourismus sowie zum Schutz von Arbeitsplätzen und Unternehmen ergriffen worden sind.

Unter folgendem Link finden Sie den Bericht sowie weitere Informationen über die Entscheide der OECD (in Englisch).  


Schlussbericht zur administrativen Entlastung der Seilbahnen

Der administrative Aufwand für Seilbahnunternehmen in Bewilligungsverfahren beim Bund wird verringert. Das zeigt der Schlussbericht «Administrative Entlastung Seilbahnen», den das Bundesamt für Verkehr (BAV) wie auch das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und Seilbahnen Schweiz (SBS) eben publiziert hat. Hintergrund des Berichts ist ein Auftrag des Bundesrats an die Bundesverwaltung, KMU administrativ zu entlasten. Das BAV erarbeitete im Rahmen der geltenden Rechtsordnung mit Unterstützung der Branche und der Kantone Bern, Graubünden und Wallis konkret 35 erleichternde Massnahmen für Seilbahnunternehmen.


Schweiz Tourismus: Recovery Plan

Das Parlament hat in der ausserordentlichen Session von anfangs Mai 2020 zusätzliche Bundesmittel im Umfang von 40 Mio. Franken für Schweiz Tourismus (ST) bewilligt. Als Rahmenbedingung der Mittelverwendung wurde festgehalten, dass die Hälfte der Mittel zur Entlastung der Tourismuspartner von ST eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass die Zusatzmittel zur Förderung des nachhaltigen Tourismus sowie mit einem Fokus auf den Binnentourismus eingesetzt werden sollen. Ebenfalls festgehalten wurde, dass bei der Verwendung der Zusatzmittel darauf zu achten ist, dass preislich attraktive Angebote bereitgestellt werden.

Die Details der Mittelverwendung werden in einer Vereinbarung zwischen dem SECO und ST geregelt, so dass die Zusatzmittel rasch eingesetzt werden können.

Weitere Informationen über die Massnahmen im Rahmen der tourismuspolitischen Förderinstrumente finden Sie hier.


Studie über die Herausforderungen für Tourismusprojekte aufgrund von raumbezogenen Regulierungen

Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ist es für die Tourismuswirtschaft im Berggebiet wichtig, dass sie ihre Bauten und Anlagen innert nützlicher Frist an Veränderungen der Nachfrage, an den technischen Fortschritt oder an den Klimawandel anpassen und neue Anlagen realisieren kann. Vor diesem Hintergrund hat das SECO im Rahmen einer Grundlagenstudie die Herausforderungen der Tourismuswirtschaft in Bezug auf raumbezogene Regulierungen untersucht.

Die Grundlagenstudie kommt zum Schluss, dass für eine zielgerichtete und effiziente Realisierung bzw. Erneuerung touristischer Anlagen insbesondere folgende Themenkreise wichtig sind: Das Projektmanagement, die Gewichtung touristischer Interessen sowie der Spielraum für touristische Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone. Hierzu werden fünf Empfehlungen formuliert, von denen sich zwei an das SECO richten. Zum einen sollen Best Practices im Projektmanagement entwickelt werden und zum anderen soll geprüft werden, ob ein finanzieller Beitrag an die Kosten der externen Projektleitung und/oder an die Kosten der Erarbeitung hochwertiger Grundlagen geleistet werden kann. Das SECO wir den Bedarf für weitere Arbeiten zusammen mit den relevanten Partnern klären und auf dieser Basis die Umsetzung der Empfehlungen angehen.


Halbzeitbilanz Tourismusstrategie 2017

Der Bundesrat hat im November 2017 die Tourismusstrategie des Bundes gutgeheissen. Diese legt die Basis für die Tourismuspolitik des Bundes. Konkret legt sie die Ziele, Handlungsfelder und Aktivitäten der Tourismuspolitik des Bundes fest. Des Weiteren wird festgehalten, dass die Umsetzung sowie die Wirkung der Tourismusstrategie regelmässig überprüft werden sollen. Vorgesehen ist, dass das WBF dem Bundesrat im Jahr 2021 erstmals über die Umsetzung der Tourismusstrategie Bericht erstattet. Das SECO hat im Januar 2020 – ungefähr zur Halbzeit zwischen der Gutheissung Ende 2017 und der Berichterstattung im Jahr 2021 – eine Beurteilung der Umsetzung der Tourismusstrategie vorgenommen.

Die Tourismusstrategie bewährt sich und stellt eine zweckmässige Grundlage für die Umsetzung der Tourismuspolitik des Bundes dar. Die Ziele der Tourismusstrategie sind sinnvoll und weiterhin aktuell. Die Neuerungen bewähren sich ebenfalls und tragen dazu bei, die Tourismusstrategie bedarfsorientiert und wirkungsvoll umzusetzen. Die Aktivitäten adressieren die zentralen Herausforderungen des Schweizer Tourismus und tragen zur Erreichung der Ziele der Tourismusstrategie bei. Das SECO beabsichtigt, die Tourismusstrategie auch weiterhin entlang der festgelegten Aktivitäten umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass die Aktivitäten bis zur Berichterstattung an den Bundesrat im Jahr 2021 vollständig umgesetzt werden können.

Folgende Darstellung gibt einen Überblick über den Stand der Umsetzung der Aktivitäten:


Schweiz Tourismus: Strategie und Planung 2020-2022

Was ist der Sinn der Schweizer Tourismuswerbung, der Daseinszweck der nationalen Tourismusmarketing-Organisation Schweiz Tourismus (ST)? Diese Grundsatzfragen beantwortet das ST-Strategiepapier 2020-2022. Die Geschäftsleitung gibt sich darin fünf Tourismusziele: ST muss neue Gäste gewinnen, die Anzahl Hotelübernachtungen sowie Frequenzen erhöhen, die Aufenthaltsdauer der Touristinnen und Touristen verlängern, die Wertschöpfung steigern sowie eine ausgewogene Balance der Gästeströme anvisieren. Zur Erreichung dieser Ziele, an denen ST sich auch messen lassen will, wurden acht strategische Schwerpunkte der nächsten drei Jahre definiert. All das ist im Strategiedokument übersichtlich und attraktiv dargestellt.

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Letzte Änderung 26.10.2021

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