Familienfreundliche Unternehmen – es zahlt sich aus!

Bern, 31.10.2005 - Der Bundesrat erachtet die Verbesserung der Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie als eine politische Priorität für unser Land. Fortschritte in diesem Bereich verspricht vor allem die Schaffung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen durch die Unternehmen. Liegt die Entwicklung solcher Massnahmen jedoch auch im eigenen Interesse der Unternehmen? Eine Studie zu dieser Frage bietet erste Antwortansätze.

Die Entwicklung einer familienfreundlichen Unternehmenspolitik hängt in erster Linie von der Eigeninitiative der Firmen ab. In den Diskussionen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird häufig auf soziale und makroökonomische Ziele Bezug genommen. Man kann jedoch nicht erwarten, dass die Unternehmen sich in ihrem Verhalten allein von sozialen Überlegungen leiten lassen. Um in Wirtschaftskreisen die Diskussion über die Vorteile familienfreundlicher Massnahmen für die Firmen selbst zu lancieren, hat sich das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement einer privaten Initiative mit dem Titel Beruf und Familie angeschlossen, die zum ersten Mal in der Schweiz eine Kosten-Nutzen-Analyse einer familienfreundlichen Unternehmenspolitik durchführen soll.
Die Direktionsmitglieder der fünf Arbeitgeber, welche die Studie veranlasst haben,

  • Gisèle Girgis, Mitglied der Generaldirektion des Migros-Genossenschaftsbundes
  • Dr. Ingrid Duplain, Mitglied der Geschäftsleitung der Novartis International AG
  • Dr. Pierin Vincenz, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Raiffeisen-Gruppe
  • Yves-André Jeandupeux, Mitglied der Konzernleitung der Schweizerischen Post
  • Bundesrat Joseph Deiss, Vorsteher des EVD

wollen den Nutzen für den Arbeitgeber und für die Arbeitnehmer aufzeigen, der durch die Umsetzung familienfreundlicher Massnahmen in ihren Unternehmen entsteht.
Die von der Basler Firma Prognos durchgeführte Studie zeigt, dass sich eine familienfreundliche Unternehmenspolitik auszahlt. Im Rahmen einer Modellrechnung die auf realistischen Annahmen basiert, weist sie für ein Massnahmenpaket eine 8-prozentige Rendite der Investitionen aus. Dabei ist hervorzuheben, dass die Studie als vorsichtige Schätzung gedacht ist und weitere positive Auswirkungen, die von den Personalverantwortlichen durchaus anerkannt werden, nicht berücksichtigt. Die Studie enthält ausserdem Beispiele von Massnahmen und liefert zu jedem von ihnen Angaben hinsichtlich ihrer Kosten und Nutzen.


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SECO
Verantwortliche für das Dossier «Vereinbarkeit von Beruf und Familie»
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Letzte Änderung 28.12.2016

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