Die Schweiz feiert mit dem Präsidenten der Weltbank

Bern, 23.08.2017 - Bern, 23. August 2017 – Anlässlich des 25-Jahre-Jubiläums des Schweizer Beitritts zur Weltbank fand am 23. August 2017 in Bern eine Konferenz mit Weltbank-Präsident Jim Yong Kim und Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann statt.

1992 hat das Schweizer Stimmvolk dem Beitritt der Schweiz zur Weltbank zugestimmt. Die Jubiläumskonferenz blickte auf die damalige Schweizer Referendums-Abstimmung zurück. Das Schweizer Volk hatte sich mit rund 56 Prozent Ja-Stimmen für den Beitritt zum Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank – den sogenannten Bretton-Woods-Institutionen – ausgesprochen. Daneben wurden die Erfolge und Herausforderungen der Weltbank im vergangenen Vierteljahrhundert thematisiert.

Zudem wurden neue Lösungsansätze diskutiert, wie die Bank in Zukunft dazu beitragen kann, die UNO-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und die weltweite Armut zu reduzieren. Die Vertretung im Verwaltungsrat der Weltbank habe die internationale Stellung der Schweiz gestärkt und ihr ermöglicht, innerhalb der Organisation mitzureden und mitzuentscheiden, wurde festgehalten.

Jim Yong Kim lobt Schweizer Engagement

Präsident Kim würdigte das partnerschaftliche Verhältnis sowie die konstruktive Rolle der Schweiz als langjähriger und wichtiger Anteilseigner der Weltbankgruppe. Dies gelte insbesondere, wenn es darum gehe, den Privatsektor zu fördern, Arbeitsplätze zu schaffen und verantwortungsvoll mit Wasser, Umwelt, Klimawandel und Fragilität umzugehen. Präsident Kim bedankte sich zudem für den Schweizer Beitrag zur 18. Wiederauffüllung der Internationalen Entwicklungsorganisation IDA in Höhe von 645 Millionen Franken.

Außerdem sprach Kim darüber, wie die Weltbankgruppe ihre Ziele verwirklicht, extreme Armut zu beenden und gemeinsamen Wohlstand zu fördern. Er zeigte auf, wie sie neue Instrumente und Herangehensweisen einsetzt, um Wirtschaftswachstum zu beschleunigen, in Menschen zu investieren und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Schocks und Bedrohungen zu verbessern. Entwicklungszusammenarbeit sei wichtig und dringend, um den steigenden Hoffnungen und Ansprüchen auf der ganzen Welt gerecht zu werden, so Kim Sie müsse sich daher auch ein Stück weit immer wieder selbst neu erfinden.

Bundesrat Schneider-Ammann, Schweizer Gouverneur bei der Weltbank, unterstrich die bedeutende Rolle der Institution dabei, Herausforderungen wie Klimawandel, Finanzkrisen, Naturkatastrophen oder Migrationsströme zu begegnen. Er betonte, wie wichtig es sei, dass die Weltbank unabhängig agiere. Schneider-Ammann forderte die Weltbank auf, sich bei ihren Aktivitäten nicht zu verzetteln sondern sich auf ihre Kernkompetenzen zu fokussieren und Kredite vermehrt selektiv zu vergeben.

Am Rande der Konferenz haben Johann N. Schneider-Ammann und Jim Yong Kim zwei Programme unterzeichnet. Das eine fördert Reformen in der Energieversorgung  von Entwicklungsländern und damit ein klimafreundliches Wirtschaftswachstum. Das andere unterstützt die Länder dabei, ihre öffentlichen Finanzen und insbesondere ihre Schulden verantwortungsvoller zu managen und so weniger anfällig für finanzielle Schocks zu werden.


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Letzte Änderung 28.12.2016

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