EFTA-Ministerkonferenz in Genf

Bern, 20.11.2018 - Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann präsidiert am 23. November 2018 die Ministerkonferenz der EFTA (Europäische Freihandelsassoziation mit Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz) in Genf. Die Ministerin und die Minister werden sich insbesondere über die Freihandelspolitik der EFTA-Staaten gegenüber Nicht-EU-Staaten austauschen. Am Rande der Ministerkonferenz sind die Unterzeichnungen des revidierten bilateralen Landwirtschaftsabkommens mit Israel und der Zusammenarbeitserklärung EFTA-Kosovo vorgesehen. Ausserdem wird mit Indonesien eine gemeinsame Erklärung zum Abschluss der Freihandelsverhandlungen unterzeichnet.

Unter dem Vorsitz von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann werden die EFTA-Ministerin und Minister den aktuellen Stand der Arbeiten und die Perspektiven der Freihandelspolitik der EFTA-Staaten besprechen. Der Fokus liegt auf der Ausweitung des Netzes von Freihandelsabkommen. Im Visier sind die wachstumsstarken Schwellenländer Indien, Malaysia, die Mercosur-Staaten und Vietnam sowie die Arbeiten zur Weiterentwicklung der Freihandelsabkommen mit Mexiko, Kanada, Chile und SACU. Die weitere Öffnung der Exportmärkte ist von grosser Bedeutung für die Schweiz und leistet einen wichtigen Beitrag zur langfristig ausgerichteten Wachstumspolitik des Bundesrates.

Weiter wird vor dem Hintergrund der aktuellen handelspolitischen Herausforderungen eine Diskussion über die strategische Ausrichtung der EFTA stattfinden. In diesem Zusammenhang werden sich die EFTA-Minister insbesondere über den geplanten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union und dessen Folgen für die EFTA austauschen.

Am Rande der Ministerkonferenz ist ein Treffen mit dem indonesischen Handelsminister Lukita und die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung zum Abschluss der Freihandelsverhandlungen vorgesehen. Ebenso ist die Unterzeichnung des revidierten bilateralen Landwirtschaftsabkommens Schweiz-Israel sowie einer Zusammenarbeitserklärung EFTA-Kosovo geplant.

Schliesslich werden sich die Ministerin und Minister zum Meinungsaustausch mit dem Parlamentarierausschuss sowie dem Konsultativausschuss (Sozialpartner) treffen.


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Letzte Änderung 20.03.2019

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