Schweiz kandidiert für Vorsitz der Konferenz zum 100-jährigen Bestehen der IAO

Bern, 15.05.2019 - Der Bundesrat hat die Kandidatur der Schweiz für den Vorsitz an der 108. Tagung der Internationalen Arbeitskonferenz (IAK) bestätigt, bei der das 100-jährige Bestehen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) gefeiert wird. Die Tagung findet vom 10. bis 21. Juni 2019 in Genf statt. Zudem hat der Bundesrat am 15. Mai 2019 die Mitglieder der tripartiten Delegation (Arbeitgeber, Arbeitnehmende, Regierung) ernannt, die die Schweiz bei der IAK vertreten werden.

Die IAK wird voraussichtlich eine Erklärung zum 100-jährigen Bestehen der IAO verabschieden, die als Grundlage für das zukünftige Handeln der Organisation im Rahmen ihres Auftrags zur Förderung der sozialen Gerechtigkeit dienen soll. Diese Erklärung stützt sich unter anderem auf den Bericht der Globalen Kommission zur Zukunft der Arbeit[1]. Die Schweiz wird sich für die Verabschiedung dieser Erklärung einsetzen und zudem das Vorgehen der IAO zur Ausarbeitung eines Übereinkommens sowie einer Empfehlung zum Thema Gewalt und Belästigung gegen Frauen und Männer am Arbeitsplatz unterstützen, da in diesem Bereich internationale Führung und ein integrierter Ansatz notwendig sind.

Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern EDI, wird die Schweizer Regierung und den Gaststaat der IAO vertreten und bei der Eröffnungszeremonie am 10. Juni 2019 eine Rede halten.

Am 18. Juni 2019 wird Bundesrat Guy Parmelin, der als Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF für Arbeitsfragen zuständig ist, vor dem Plenum einen Beitrag zur Zukunft der Arbeit präsentieren. Zudem wird er beim Empfang der Schweiz für die IAK-Delegierten zur Feier des 100-jährigen Bestehens der IAO der Gastgeber sein.

Die Schweiz kandidiert mit Botschafter Jean-Jacques Elmiger der Direktion für Arbeit des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) für den Vorsitz der IAK. Ihm wird für diese Aufgabe der Titel eines Staatssekretärs verliehen.

Die Regierungsdelegation wird von Boris Zürcher, dem Leiter der Direktion für Arbeit des SECO, angeführt. Für die Dauer der Konferenz wird ihm der Titel des Staatssekretärs verliehen. Die Delegation der Arbeitgeber wird von Blaise Matthey, Generaldirektor der Fédération des Entreprises Romandes, Genf, geleitet und jene der Arbeitnehmenden von Luca Cirigliano, Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), Bern.

Im Jahr 2019 feiert die IAO ihr 100-jähriges Bestehen. Die Schweiz gehört zu den Gründungsmitgliedern der IAO und ist seit 1919 Gaststaat dieser ältesten Sonderorganisation der UNO mit Sitz in Genf. Mit der Errichtung des Hauptsitzes der IAO in Genf wurde die Grundlage für die Entwicklung des Multilateralismus und des internationalen Genf im 20. Jahrhundert geschaffen.

[1] https://www.ilo.org/global/topics/future-of-work/publications/WCMS_663002/lang--en/index.htm


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Letzte Änderung 20.03.2019

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