EFTA-Ministerkonferenz im Zeichen von Wandel und Kontinuität

Bern, 26.10.2020 - Unter dem Vorsitz von Bundesrat Guy Parmelin wird die EFTA-Ministerkonferenz vom 27. Oktober 2020 virtuell stattfinden. Im Vordergrund stehen die Auswirkungen der Covid-19 Krise auf die Freihandelspolitik und die Zusammenarbeit der EFTA-Staaten mit wichtigen Partnern. Weitere Themen sind die Entwicklungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Transparenz und E-Commerce.

Die COVID-Pandemie hat vor aller Augen geführt, wie wichtig ein gut funktionierendes internationales Handelssystem für die Aufrechterhaltung der internationalen Produktions- und Lieferketten ist. Die Ministerinnen und Minister der EFTA (Europäische Freihandelsassoziation mit Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz) werden morgen die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die Freihandelspolitik der EFTA, die operationellen Aktivitäten des EFTA-Sekretariats sowie der Mitgliedstaaten diskutieren. Die Beziehungen zur Europäischen Union und deren Zusammenarbeit mit den EFTA-Staaten während dieser Krisenzeit werden ebenso besprochen wie die künftigen Handelsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich und die Weiterentwicklung der Beziehungen mit weiteren Drittstaaten.

Freihandelsabkommen sind für die exportorientierte Schweiz weiterhin wichtige Instrumente, um den Zugang zu ausländischen Märkten zu sichern und zu verbessern sowie um allfällige Diskriminierungen zu vermeiden. Die EFTA-Staaten stellen gleichzeitig sicher, dass auch die Nachhaltigkeit in diesen Abkommen genügend berücksichtigt wird. In einem Bericht werden die Erfahrungen der letzten zehn Jahre in diesem Tätigkeitsfeld dargelegt und Prioritäten für die Zukunft definiert. Die EFTA ist bestrebt, die Transparenz in den verschiedenen Phasen des Freihandelsprozesses zu erhöhen, einschliesslich im Bereich von Handel und nachhaltiger Entwicklung. Um den technologischen Entwicklungen Rechnung zu tragen, wurde ein neuer Modelltext über den elektronischen Handel erarbeitet, der den Partnern in künftigen Verhandlungen oder bei der Aufdatierung bestehender Freihandelsabkommen vorgeschlagen werden soll.


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Letzte Änderung 18.12.2020

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