Neue Tourismusstrategie: Bundesrat entwickelt bewährte Politik weiter

Bern, 10.11.2021 - Der Bundesrat hat am 10. November 2021 die neue Tourismusstrategie des Bundes verabschiedet. Diese bildet die Grundlage für die Tourismuspolitik des Bundes und setzt die Stossrichtung der bisherigen, bewährten Strategie fort. Mit der neuen Tourismusstrategie wird insbesondere der Beitrag der Tourismuspolitik zur nachhaltigen Entwicklung des Tourismus gestärkt. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Weiterentwicklung der Investitionsförderung des Bundes gelegt.

Mit der am 10. November 2021 verabschiedeten Tourismusstrategie hat der Bundesrat über die Umsetzung der Tourismuspolitik des Bundes in den vergangenen Jahren informiert. Gleichzeitig legte er die aktualisierte und erneuerte Tourismusstrategie des Bundes vor. Damit wird die Tourismusstrategie aus dem Jahr 2017 als strategische Grundlage der Tourismuspolitik des Bundes abgelöst.

Die Covid-19-Pandemie hat den Schweizer Tourismus rasch und hart getroffen. Die Tourismusnachfrage ist ab März 2020 stark zurückgegangen. Zurzeit ist nicht absehbar, wann die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie vollständig überwunden sein werden. Bei der Bewältigung der unmittelbaren Auswirkungen der Pandemie wird der Schweizer Tourismus durch zahlreiche allgemeine sowie tourismusspezifische Stützungsmassnahmen unterstützt. So hat der Bundesrat beispielsweise am 1. September 2021 ein Recovery Programm für den Schweizer Tourismus für die Jahre 2022-2026 beschlossen.

Bewährte Politik weiterentwickeln

Der Bundesrat ist der Ansicht, dass sich die bisherige Tourismusstrategie des Bundes bewährt hat, auch vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie. Die Ziele adressieren die Herausforderungen und die Bedürfnisse des Schweizer Tourismus und setzen Schwerpunkte, die eine fokussierte Umsetzung der Tourismuspolitik des Bundes ermöglichen.

Die Umsetzungsorientierung der Tourismuspolitik stellt deren Agilität sowie Aktions- und Reaktionsfähigkeit sicher. Der Bundesrat hält deshalb bei der Erneuerung der Tourismusstrategie an deren bisherigen Konzeption fest.

Die Ziele der bisherigen Tourismusstrategie des Bundes werden beibehalten: Rahmenbedingungen verbessern, Unternehmertum fördern, Chancen der Digitalisierung nutzen und Attraktivität des Angebots und des Marktauftritts stärken. Zusätzlich wird das Ziel «Zur nachhaltigen Entwicklung beitragen» aufgenommen. Die nachhaltige Entwicklung bietet für den Tourismus zahlreiche Chancen, die es zu nutzen gilt.

Tourismuspolitische Förderinstrumente

Für die Umsetzung der Tourismusstrategie des Bundes sind die vier bewährten tourismuspolitischen Förderinstrumente von Bedeutung: Förderung von Innovation, Zusammenarbeit und Wissensaufbau im Tourismus («Innotour»), Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit (SGH), Schweiz Tourismus (ST) sowie Neue Regionalpolitik (NRP). Inhaltlich wird in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Investitionsförderung des Bundes gelegt. Ziel ist es, die Investitionsförderung der SGH und der NRP zu modernisieren und zu stärken.

Begleitung durch Tourismusakteure

Die Umsetzung der Tourismusstrategie des Bundes wird seit 2017 durch eine Begleitgruppe unterstützt. Tourismusunternehmerinnen und -unternehmer, Vertreterinnen und Vertreter der Politik, der Tourismusverbände, der Kantone und der Wissenschaft sind vertreten. Die Begleitgruppe hat sich bewährt und ist für die Umsetzung der Tourismuspolitik des Bundes von entscheidender Bedeutung. Während der Covid-19-Pandemie hat die Begleitgruppe den direkten und regelmässigen Austausch zwischen dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF),dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und den relevanten Tourismusakteuren ermöglicht. Auch in Zukunft soll die Umsetzung der Tourismusstrategie des Bundes durch eine Begleitgruppe unterstützt werden.

Das WBF wird dem Bundesrat in vier Jahren erneut über die Umsetzung der Tourismuspolitik des Bundes Bericht erstatten, d.h. per Ende 2025. Dabei werden die strategischen Grundlagen der Tourismuspolitik überprüft und bei Bedarf angepasst.


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Letzte Änderung 18.12.2020

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