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Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Sexuelle Belästigung ist eine Form von Gewalt am Arbeitsplatz, die die persönliche Integrität verletzt.

Hand stösst Dominosteine um, die nacheinander fallen

Jede Person kann am Arbeitsplatz von sexueller Belästigung betroffen sein – unabhängig von Alter, Zivilstand, Aussehen, Ausbildung oder beruflicher Stellung. Sexuelle Belästigung erfolgt durch Worte, Gesten oder Taten.

Unter sexueller Belästigung am Arbeitsplatz versteht man jedes Verhalten mit sexuellem Bezug oder aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit (sexistische Belästigung), das von einer Person nicht erwünscht ist und deren Würde verletzt. Sie kann von Mitarbeitenden, Angehörigen von Partnerunternehmen oder Kunden des Unternehmens ausgehen. Zur sexuellen Belästigung gehören insbesondere:

  • das Zeigen, Aushängen, Sichtbarmachen und Versenden von pornografischem oder sexistischem Material (auch auf elektronischem Weg);
  • obszöne oder zweideutige Bemerkungen sowie sexistische Witze;
  • unerwünschte körperliche Kontakte;
  • Annäherungsversuche und Druckausübung zur Erlangung sexueller Gefälligkeiten, oft einhergehend mit Belohnungsversprechen oder Androhungen von Repressalien.

Sexuelles Cyber-Mobbing ist eine spezifische Form der sexuellen Belästigung, die dieselben Merkmale aufweist, jedoch über digitale Kanäle erfolgt.

Eine einfache Regel hilft zu bestimmen, ob es sich bei einer Situation um einen harmlosen Flirt, den Beginn einer Liebesbeziehung oder sexuellen Beziehung zwischen Kolleginnen/Kollegen handelt oder im Gegenteil um einen Fall von sexueller Belästigung: Was die beiden Situationen unterscheidet, ist nicht die Absicht der ausführenden Person, sondern wie das Verhalten von der betroffenen Person empfunden wird und ob es erwünscht ist oder nicht.

Die Website www.sexuellebelaestigung.ch des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) bietet Informationen zur Prävention von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und zum richtigen Handeln in solchen Situationen.

Konsequenzen

Arbeitnehmende, die mit solchen Handlungen konfrontiert sind, können Beeinträchtigungen ihrer körperlichen und psychischen Gesundheit erleiden. Auch das Unternehmen kann unter einem Leistungs- und Produktivitätsabfall, einer Verschlechterung des Betriebsklimas sowie einem Schaden am Image und Ruf leiden.

Prävention von sexueller Belästigung

Die beste Präventionsmaßnahme besteht in einer klaren Positionierung der Unternehmensleitung zugunsten eines respektvollen Arbeitsumfelds. Hinzu kommen eine Arbeitsorganisation und eine Unternehmenskultur, die eine konstruktive Zusammenarbeit fördern.

Weiterführende Informationen

Publikationen

22. Dezember 2025

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Ratgeber für Arbeitnehmende

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zeugt von mangelndem Respekt, verletzt die Würde, kann demotivieren oder sogar krankmachen. Verschiedene gesetzliche Regelungen verpflichten die Arbeitgebendenin ihren Unternehmen zwar, dafür zu sorgen, dasses gar nicht so weit kommt. Trotzdem können sexuelle/sexistische Belästigungen auftreten.

PDF2.63 MB

22. Dezember 2025

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Ratgeber für Arbeitgebende

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz kann das Betriebsklima vergiften, die Leistung des Unternehmens beeinträchtigen und betroffene Mitarbeitende demotivieren oder sogar krank machen.

PDF3.05 MB

22. Dezember 2025

Flyer - Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz Informationen für Arbeitnehmende

Was ist sexuelle Belästigung? Unter den Begriff sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz fällt jedes Verhalten mit sexuellem Bezug oder auf Grund der Geschlechtszugehörigkeit (sexistische Belästigung), das von einer Seite unerwünscht ist und das eine Person in ihrer Würde verletzt.

PDF851.38 kB

22. Dezember 2025

Checkliste - Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Was tun Sie als Arbeitgeber, als Arbeitgeberin in Ihrem Unternehmen, um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu verhindern? Der erste Schritt zur Präventionist eine klare Haltung der Unternehmensleitung. Sexuelle Belästigung kennt viele Formen.

PDF465.20 kB

Relevante Themen

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Allgemeine Informationen

Mit psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz sind negative psychologische, körperliche und soziale Folgen gemeint, die aufgrund einer ungünstigen Arbeitsorganisation oder eines schlechten sozialen Arbeitsumfelds entstehen.

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Mobbing

Mobbing ist eine Form der Gewalt am Arbeitsplatz, die die persönliche Integrität der Betroffenen verletzt.

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Gewalt ist eine Form der Verletzung der persönlichen Integrität. Das Arbeitsgesetz verpflichtet den Arbeitgeber, Massnahmen zum Schutz der persönlichen Integrität der Arbeitnehmenden vorzusehen.

Kontakt

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Direktion für Arbeit
Arbeitsbedingungen
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CH - 3003 Bern