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Übereinkommen und Regime

Die Schweiz setzt die völkerrechtlich verbindlichen Abrüstungs- und Nonproliferationsverträge um und ist Mitglied in den vier politisch bindenden Exportkontrollregimen.

Weltkarte mit Personen im Hintergrund

Übereinkommen

Im Bereich der Massenvernichtungswaffen bestehen völkerrechtlich verbindliche Abrüstungs- und Nonproliferationsverträge, welche die Weiterverbreitung von Kernwaffen verhindern sollen sowie biologische und chemische Waffen weltweit ächten. Exportkontrollen tragen zur Umsetzung der Nichtverbreitungsverpflichtungen dieser Übereinkommen bei.

Exportkontrollregime

Ergänzend zu den Übereinkommen gibt es vier politisch verbindliche Regime, in welchen die jeweiligen Teilnehmerstaaten ihre Exportkontrollen erweitern und harmonisieren. Wirksame Kontrollen sind ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der völkerrechtlich verbindlichen Resolution 1540 des UNO-Sicherheitsrates.

Weltkarte mit den Teilnehmerstaaten der vier Exportkontrollregime

Rolle des SECO

Mitarbeitende des Ressorts Exportkontrolle Industriegüter vertreten das SECO in der Schweizer Delegation bei Konferenzen der internationalen Übereinkommen. Sie beurteilen die Auswirkung der internationalen Entscheide auf die Schweizer Wirtschaft und unterstützen betroffene Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der nationalen Umsetzung.

Innerhalb der Exportkontrollregime ist das Ressort federführend für die politischen und technischen Verhandlungen in der Vereinbarung von Wassenaar. In den anderen drei Regimen unterstützt das Ressort das leitende Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und vertritt die Schweiz in den technischen Verhandlungen.

Im Rahmen eines auf Konsens basierenden Verhandlungsprozesses werden dabei detaillierte Güterlisten ausgearbeitet und regelmässig aktualisiert. Zwecks Einholung technischer Expertise konsultieren die Mitarbeitenden des Ressorts betroffene Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Behörden, deren Einschätzungen sie dann in die internationalen Verhandlungen einfliessen lassen.

Die so ausgehandelten Güterlisten werden anschliessend von der Schweiz in die Güterkontrollgesetzgebung übernommen, in welcher sie die Grundlage der nationalen Exportkontrollen bilden. Nebst gelisteten Gütern können jedoch auch nicht-gelistete Güter den Schweizer Exportkontrollen unterstehen, wenn Grund zur Annahme besteht, dass sie für ein Massenvernichtungswaffenprogramm bestimmt sind (engl. Catch-all).

Diagramm zum Aufbau von Exportkontrollregimen und zum Ablauf der Verhandlungen

Weiterführende Informationen

Relevante Themen

Ein offener Ordner mit Akten

Rechtliche Grundlagen und Formulare

Hier finden Sie Informationen zur Rechtsgrundlage sowie Formulare und Merkblätter.

Sechs Blöcke gestapelt, fünf mit einem Kopf mit Zahnrädern darin und oben drauf einer mit einer Glühlampe

Gütereinstufung Industriegüter

Informationen zur Gütereinstufung und Ausfuhren von Feuerwaffen nach der Güterkontrollgesetzgebung.

Statistisches Dokument mit Taschenrechner und Kugelschreiber

Statistik der Ausfuhrbewilligungen nach Güterkontrollgesetzgebung

Statistiken zu Bewilligungen nach der Güterkontrollgesetzgebung und Informationen über die Volkswirtschaftliche Bedeutung.

Kontakt

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Direktion für Aussenwirtschaft
Exportkontrollen und Sanktionen / Exportkontrolle Industriegüter
Holzikofenweg 36
CH - 3003 Bern