Die Schweiz und die internationale Handelskrise

Bern, 16.01.2019 - Der Bundesrat hat am 16. Januar 2019 den Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik 2018 verabschiedet. Der Bericht behandelt unter anderem die Eskalation von Massnahmen und Gegenmassnahmen zwischen den Handelsmächten.

Der internationale Handel erlebt eine Eskalation von protektionistischen Massnahmen und Gegenmassnahmen zwischen den Handelsmächten. Internationale Organisationen wie die WTO und die OECD stehen unter grossem Druck, in diesem Spannungsfeld ihre Strukturen zu reformieren.

Die Schweiz ist eine überdurchschnittlich in die globalen Märkte integrierte, mittelgrosse Volkswirtschaft. Sie wäre von einer Erosion der bisherigen regelbasierten Welthandelsordnung besonders betroffen. Sie engagiert sich daher gemeinsam mit gleichgesinnten Ländern für Reformen in der WTO. Daneben bleiben die Weiterentwicklung des Freihandelsnetzes und die Verbesserung des Zugangs der schweizerischen Unternehmen zu ausländischen Märkten wichtige Pfeiler der Aussenwirtschaftspolitik.

Bezüglich institutionellen Abkommen mit der EU führt der Bundesrat als nächsten Schritt eine Konsultation durch. Angesichts des anstehenden Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) steht zudem die möglichst lückenlose Fortführung und Weiterentwicklung der bisherigen Wirtschaftsbeziehungen im Vordergrund.

Die Gesamtübersicht des Berichts sowie das Schwerpunktkapitel werden im Internet auch auf Englisch veröffentlicht.


Adresse für Rückfragen

Stefan Flückiger,
Botschafter,
Delegierter des Bundesrates für Handelsverträge,
Direktion für Aussenwirtschaft,
SECO,
Tel. +41 58 48 00132

Roger Gschwend,
Leiter Ressort Internationales Wirtschaftsrecht,
Direktion für Aussenwirtschaft,
SECO,
Tel. +41 58 465 39 75



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Der Bundesrat
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Letzte Änderung 20.03.2019

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