Konsumentenstimmung: Zuversicht trotz Preisanstiegen

Bern, 04.11.2021 - Die Schweizer Haushalte blicken weiterhin sehr optimistisch auf die Entwicklung der Wirtschaft. Gemäss der Oktober-Umfrage liegt der Index der Konsumentenstimmung auf einem hohen Niveau. Dies, obwohl die steigenden Konsumentenpreise auf den Haushaltsbudgets lasten.

Die Stimmung der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten bleibt sehr positiv. Der Index der Konsumentenstimmung liegt im Oktober 2021 bei 4 Punkten, leicht unter dem Wert von Juli (8 Punkte). Damit übertrifft der Index seinen langjährigen Mittelwert (−5 Punkte) weiterhin deutlich.

Dazu tragen massgeblich die positiven Erwartungen für die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten bei: Der Teilindex liegt mit 44 Punkten weit über dem langjährigen Mittel (−9 Punkte). Zudem wird die vergangene wirtschaftliche Entwicklung deutlich positiver beurteilt als noch im Juli. Der entsprechende Teilindex hat den krisenbedingten Einbruch der vergangenen Quartale hinter sich gelassen und ist in den Bereich seines historischen Mittelwerts zurückgekehrt.

Im Gleichschritt mit der Konjunkturerholung wird die Lage am Arbeitsmarkt erneut merklich besser eingeschätzt. Insbesondere ist der Teilindex zur Arbeitsplatzsicherheit abermals deutlich angestiegen, ausgehend von einem tiefen Niveau. Bei den Erwartungen zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit bestätigt sich im Wesentlichen die positive Einschätzung aus der Juli-Umfrage.

Allerdings beurteilen die Konsumentinnen und Konsumenten sowohl die vergangene als auch die erwartete finanzielle Lage der Haushalte als etwas weniger gut als im Juli. Zudem wird der aktuelle Zeitpunkt als weniger günstig angesehen, um grössere Anschaffungen zu tätigen: Der entsprechende Teilindex ist im Vergleich zum Vorquartal um 6 auf −18 Punkte zurückgegangen. Dazu trägt die Entwicklung der Konsumentenpreise bei, die auf den Haushaltsbudgets lastet: Die Teilindizes zur vergangenen und zur erwarteten Preisentwicklung notieren auf dem höchsten Stand seit 2008.


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Letzte Änderung 18.12.2020

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