Zwei Studien zur Weiterentwicklung der Neuen Regionalpolitik (NRP) veröffentlicht

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Bern, 30.09.2021 - Mit Blick auf die NRP ab 2024 hat das SECO zwei Studien in Auftrag gegeben, welche Impulse für die Weiterentwicklung der Politik geben. Die Studie des Center for Regional Economic Development (CRED) der Universität Bern empfiehlt die wissenschaftliche Grundlage der NRP breiter abzustützen. Die Investitionsförderungsstudie von rütter soceco, EBP und der Hochschule Luzern erachtet die bisherige Unterstützung von Infrastrukturvorhaben als wirkungsvoll und empfiehlt, diese mit gewissen Anpassungen weiterzuführen.

Die Studie des Center for Regional Economic Development (CRED) der Universität Bern gibt eine Übersicht über den aktuellen Stand der Theorien im Bereich der Regionalentwicklung. Sie stellt die aktuelle Umsetzung der NRP in den Kontext dieser Theorien und zeichnet in einem Modell die angenommenen Wirkungszusammenhänge auf. Basierend auf der Analyse schlägt das CRED ein neues Modell der Wirkungszusammenhänge vor mit drei theoretischen Grundlagen: Herausforderungsorientierte Innovationspolitik, residentielle Ökonomie und akteurszentrierte Regionalentwicklung.

Die Investitionsförderungsstudie von rütter soceco, EBP und der Hochschule Luzern erachtet die bisherige Unterstützung von Infrastrukturvorhaben in der NRP als wirkungsvoll. Investitionen mit volkswirtschaftlichem Mehrwert sollen durch den Bund auch künftig mittels Darlehen gefördert werden. Bei bestimmten Projektarten und unter Anwendung strengerer Regeln könnten auch À-fonds-perdu-Beiträge eingesetzt werden. Die Studie formuliert weitere Empfehlungen und Massnahmen beispielsweise zur Art der förderbaren Infrastrukturen, zur Gewichtung der Nachhaltigkeit in der Investitionsförderung und zu den Darlehenskonditionen.

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Letzte Änderung 30.09.2021

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