Die Schweiz trägt zu besseren Arbeitsbedingungen in Textilindustrie bei

Bern, 27.09.2016 - Die Publikation einer unabhängigen Wirkungsanalyse der Universität Tufts belegt, dass bessere Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie die Lebensbedingungen der Arbeiter/innen steigern und zu besseren Geschäftsergebnissen führen. Das hat ein vom SECO unterstütztes Programm zum Ziel. Dieses wird in sieben Ländern umgesetzt und betrifft 1'300 Fabriken mit mehr als 1.6 Millionen Angestellten.

Seit 2009 unterstützt das SECO das Programm für die Textilindustrie «Better Work» der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) und der Internationalen Finanzgesellschaft (IFC). Dieses Programm hilft Exportunternehmen dabei, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit in der weltweiten Versorgungskette zu erhöhen.

Die gestern veröffentlichte Wirkungsanalyse belegt, dass Unternehmen, die am Programm «Better Work» teilnehmen, ihre Qualität, Produktivität und Rentabilität verbessern können. Die Forscher/innen zeigen ebenfalls einen Zusammenhang auf zwischen der Bildung im Betrieb von Frauen und der Produktivitätssteigerung. 80% der Arbeiternehmer/innen in der Textilindustrie sind nämlich Frauen und mit der Ausbildung der Aufseher/innen konnte die Produktivität um 20% gesteigert werden.

Das SECO fördert seit mehreren Jahren die Erhöhung von höher qualifizierten Arbeitsplätzen in den Schwerpunktländern der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, und dieses Ergebnis bestätigt dass der soziale Fortschritt mit dem wirtschaftlichen Fortschritt Hand in Hand geht.

Das Programm «Better Work» schafft eine Win-Win-Situation. Die Arbeiter/innen können ihren Familien mehr Geld geben, während gleichzeitig die Erhöhung der Gehälter zur Reduktion der Lohndiskriminierung beiträgt. Wie der Fall Vietnam zeigt, beschränken die Verbesserungen den Geschäftsfortgang nicht, sondern tragen im Gegenteil zu einer gesteigerten wirtschaftlichen Leistung bei. Die Gewinne der Fabriken in Vietnam wurden nach einer 4-jährigen Beteiligung am Programm um 25% gesteigert.


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Letzte Änderung 28.12.2016

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