Johanna Spyris «Heidi» - touristische und kulturelle Inwertsetzung der Geschichte und deren Autorin

©Heididorf the Original

Projektbeschrieb

Mit der Figur der Heidi schuf Johanna Spyri (1827-1901) eine romantische Perspektive auf das Leben in der Schweizer Alpenlandschaft, die bis heute weltweit viele Lesende begeistert. In 70 Sprachen übersetzt, gehört Heidi zu den Klassikern der Kinderliteratur. Der Stoff wurde zu Dokumentar-, Spiel- und Zeichentrickfilmen weiterentwickelt und ist damit über die Literatur hinausgewachsen. Im touristischen Kontext spielen Heidi und auch ihre Autorin, Johanna Spyri, bisher eine untergeordnete Rolle: Zwar gibt es die Originalschaustätte in Maienfeld, das Heididorf, das jährlich über 150'000 Besuchende aus aller Welt anzieht sowie die Region Heidiland mit dem berühmten Kurort Bad Ragaz. Hinzu kommt, dass das Heidi- und Spyri Archiv im Jahre 2023 in das UNSECO Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde.

Ziele

Der Fokus dieses Projektes liegt darauf, mit dem Erbe «Heidi» / «Johanna Spyri» einen wirtschaftlichen Mehrwert generieren. Es sollen auch Erfahrungen gesammelt werden für weitere Inwertsetzungen von immateriellen Gütern für die Stärkung und den längerfristigen Aufbau eines attraktiven Kulturtourismus im Generellen. Ein «authentisches» Erlebnis für alle Beteiligten sowie die Wertschöpfung durch die Entwicklung von zielgruppengerechten Erlebnissen stehen im Zentrum, da es gerade in diesem Bereich wenig (wissenschaftliche) Grundlagen gibt.

Partner

  • Heidi-Stiftung
  • Graubünden Ferien
  • Zürich Tourismus
  • Heidiland Tourismus AG
  • Heididorf
  • Rhätische Bahn AG 
  • Schweizer Jugendherbergen
  • Museums-Stiftung Hirzel
  • Fachhochschule
  • Graubünden – Institut für Tourismus und Freizeit (Projektpartner)

Verfügte Finanzhilfe

CHF 400'000.-

Projektdauer

2024 - 2026

Fachkontakt
Letzte Änderung 17.03.2025

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