Eröffnung von Freihandelsverhandlungen EFTA-Indien

Bern, 26.01.2008 - Bundesrätin Leuthard und die Minister der anderen EFTA-Staaten (Europäische Freihandelassoziation: Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) haben am 26. Januar in Davos die Aufnahme von Freihandelsverhandlungen mit Indien beschlossen.

Am Rande des Davoser Treffens 2008 des Weltwirtschaftsforums traf die EFTA, welche durch die Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, Bundesrätin Doris Leuthard, die isländische Ministerin für Auswärtige Angelegenheiten und Aussenhandel Ingibjörg Sólrún Gísladottir, die liechtensteinische Ministerin für Auswärtige Angelegenheiten Rita Kieber-Beck und die stellvertretende norwegische Handels- und Industrieministerin Annelene Svingen vertreten war, mit dem indischen Handels- und Industrieminister Kamal Nath zusammen.

Eine gemeinsame Studiengruppe hat während des letzten Jahres auf Behördenebene die Machbarkeit eines umfassenden Handels- und Investitionsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Indien untersucht. Der Bericht kommt zum Schluss, dass mit einem umfassenden Handels- und Investitionsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Indien die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen (Warenverkehr, Dienstleistungen, Investitionen) wesentlich gefördert und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen der beiden Parteien gestärkt werden können. Der Bericht empfiehlt die Aufnahme von Freihandelsverhandlungen.

Die Minister haben vom Bericht der Studiengruppe zustimmend Kenntnis genommen und die Eröffnung von Verhandlungen beschlossen. Indien gehört zu den zehn grössten Volkswirtschaften der Welt. Aus schweizerischer Sicht soll das angestrebte Abkommen insbesondere dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft auf dem indischen Markt generell zu erhöhen und einen der wichtigsten Zukunftsmärkte besser zu erschliessen.

Für die Schweiz als exportabhängiges Land mit weltweit diversifizierten Absatzmärkten stellt der Abschluss von Freihandelsabkommen mit wichtigen Partnerländern - neben der Mitgliedschaft in der WTO und den vertraglichen Beziehungen mit der Europäischen Union - einen der drei Hauptpfeiler ihrer Politik der Marktöffnung und der Verbesserung der aussenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dar.


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Letzte Änderung 18.12.2020

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