Freihandelsverhandlungen zwischen der Schweiz und China offiziell eröffnet

Bern, 28.01.2011 - Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschafts-departements, hat sich heute am World Economic Forum in Davos mit dem chinesischen Handelsminister Chen Deming getroffen. Gemeinsam haben sie die Verhandlungen zum Abschluss eines Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und der Volksrepublik China offiziell lanciert und andere Fragen von gemeinsamem Interesse erörtert.

Während ihres Treffens haben Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann und Handelsminister Chen Deming ein Verständigungsprotokoll unterzeichnet, mit dem die Verhandlungen über ein umfasssendes Freihandelsabkommen Schweiz-China offiziell eröffnet wurden. Innert Wochen werden die Verhandlungsteams beider Länder zur Aufnahme der  Verhandlungsarbeit zusammenkommen. An der Pressekonferenz verliehen beide Minister ihrer Überzeugung Ausdruck, das Freihandelsabkommen werde zu gegenseitig vorteilhaften Rahmenbedingungen führen, zur Erhöhung des bilateralen Handels und des wirtschaftlichen Austauschs beitragen sowie die Zusammenarbeit in verschiedenen Gebieten stärken. Sie betonten auch ihren Wunsch nach zügigem Voranschreiten der Verhandlungen.

Laut Bundesrat Schneider-Ammann ist vorgesehen, dass die Verhandlungen den Warenverkehr, den Handel mit Dienstleistungen und weitere Themen und Bereiche der Zusammenarbeit wie das geistige Eigentum und die Investitionsförderung umfassen, mit dem Ziel, die bilateralen Beziehungen zu stärken und die nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Neben der Eröffnung der Verhandlungen haben die beiden Minister die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen erörtert und Fragen von gemeinsamem Interesse diskutiert. China ist seit 2002 der bedeutendste Handelspartner der Schweiz in Asien und der Handel zwischen der Schweiz und der Volksrepublik China wächst rascher als der übrige schweizerische Aussenhandel. In den ersten elf Monaten des Jahres 2010 hat die Schweiz Waren im Wert von 6,7 Milliarden CHF nach China ausgeführt (+ 34%) und im gleichen Zeitraum Einfuhren von 5,6 Milliarden CHF (+ 18%) getätigt. Die Schweiz ist eines der wenigen westlichen Länder, die eine positive Handelsbilanz mit der Volksrepublik China aufweisen.


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Letzte Änderung 20.03.2019

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