Die leicht eingetrübte Konsumentenstimmung setzt sich fort

Bern, 04.02.2016 - Im Januar 2016* verharrt die Konsumentenstimmung (Indexwert -14 Punkte) in der Schweiz unter dem langfristigen Durchschnitt (-9 Punkte). Das Vertrauen in die zukünftige Arbeitsmarkentwicklung hat sich etwas erholt, ist aber immer noch gedämpft. Die Erwartungen für die Preisentwicklung wurden erneut nach unten korrigiert.

Von den vier Fragen, die in die Berechnung des Schweizer Konsumentenstimmungsindex einfliessen**, wurde insbesondere die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den kommenden zwölf Monaten mit +68 Punkten weniger pessimistisch eingeschätzt als im Oktober (+74 Punkte). Allerdings liegt der betreffende Subindex immer noch deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt (von +50 Punkten), was darauf hinweist, dass die Arbeitsmarktaussichten nach wie vor als eher eingetrübt empfunden werden. Die Erwartung der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung liegt unverändert bei -16 Punkten und somit leicht unter dem langfristigen Durchschnitt von -10 Punkten. Nur unwesentlich verändert haben sich die Einschätzung zur zukünftigen finanziellen Lage der Haushalte (+1 Punkte nach -4 Punkten im Oktober) sowie die Wahrscheinlichkeit, in den kommenden zwölf Monaten Geld zu sparen (+28 Punkte nach +23 Punkten im Oktober).

Die Einschätzung der Wirtschaftsentwicklung in den letzten 12 Monaten hat sich zwischen Oktober (-30 Punkte) und Januar (-35 Punkte) nicht wesentlich verändert (der langjährige Durchschnitt dieser Teilfrage beträgt -22 Punkte). Die Sicherheit der Arbeitsstellen wird auch relativ tief eingestuft (-82 Punkte nach -85 Punkten im Oktober, bei einem historischen Mittelwert von -55 Punkten). Ihre finanzielle Situation in den letzten 12 Monaten beurteilen die Haushalte mit -5 Punkten aber besser als im Oktober (-10 Punkte). Zudem glauben mehr Haushalte, dass momentan ein guter Zeitpunkt für grössere Anschaffungen ist: der entsprechende Subindex ist von -5 auf +3 Punkte angestiegen.

Tief fallen die Einschätzungen zur vergangenen Preisentwicklung und insbesondere zu den zukünftigen Preiserwartungen aus. Die Beurteilung der Preisentwicklung in den letzten zwölf Monaten sank von +11 Punkten im Oktober auf -4 Punkte im Januar und liegt fast auf dem historischen Rekordtief (von -6 Punkten im Oktober 2011). Der Index für die erwartete Preisentwicklung in den kommenden 12 Monaten ist ebenfalls gesunken, von +36 Punkten im Oktober auf +16 Punkte im Januar.

*In den Monaten Januar, April, Juli und Oktober werden im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) ca. 1200 zufällig ausgewählte Haushalte nach ihrer subjektiven Einschätzung der Wirtschaftslage, ihrer persönlichen finanziellen Lage, der Preisentwicklung, der Sicherheit der Arbeitsplätze usw. befragt. Die Befragungen werden durch das Marktforschungsinstitut DemoScope durchgeführt.

** Einschätzung der zukünftigen Wirtschaftsaussichten, der zukünftigen Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der erwarteten Entwicklung der finanziellen Situation des Haushalts, der Sparmöglichkeiten in den kommenden zwölf Monaten.


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Letzte Änderung 20.03.2019

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