Verschlechterung der Konsumentenstimmung

Bern, 06.11.2014 - Nachdem der Gesamtindex der Konsumentenstimmung seit 2013 über dem langjährigen Durchschnitt lag, fiel er im Oktober 2014 mit -11 unter diesen Durchschnittswert*. Besonders die Subindizes zur Wirtschaftsentwicklung als auch die Subindizes zur Arbeitsplatzsicherheit und der Arbeitslosenquote verschlechterten sich im Oktober signifikant. Die übrigen Subindizes zeigten keine grösseren Bewegungen, verschlechterten sich jedoch tendenziell leicht.

Von den vier Subindizes, die in die Berechnung des Konsumentenstimmungsindex einfliessen, verschlechterten sich deren drei. Die Erwartungen der Haushalte bezüglich der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung sanken im Oktober (-14 Punkte) im Vergleich zum Juli (+5 Punkte) deutlich. Die Erwartungen betreffend der Entwicklung der Arbeitslosigkeit (+51 Punkte im Oktober) verdüsterten sich ebenfalls (Juli: +33 Punkte). Trotz dieser Entwicklung vermitteln beide genannten Indizes noch ein etwas positiveres Bild als während der Verschärfung der Eurokrise in den Jahren 2011/2012. Hingegen fiel der Index zur Einschätzung der Wahrscheinlichkeit in den kommenden Monaten Geld zu sparen (+19 Punkte im Oktober, nach +28 Punkte im Juli) auf das Niveau der Jahre 2011/2012. Die Einschätzung der zukünftigen finanziellen Lage der Haushalte veränderte sich dagegen zwischen Juli (-2 Punkte) und Oktober (0 Punkte) kaum.

Die Beurteilung zur vergangenen Wirtschaftsentwicklung wie auch zur Arbeitsplatzsicherheit zeigte im Oktober ebenfalls klar nach unten. Dies nachdem sich beide Subindizes seit Januar 2012 stetig verbesserten. Der Subindex bezüglich der vergangenen Wirtschaftsentwicklung erreicht einen Wert von -9 Punkten (+7 Punkte im Juli). Die Arbeitsplatzsicherheit wurde von den Konsumenten im Oktober mit -57 Punkten ebenfalls tiefer eingeschätzt als im letzten Juli (-49 Punkte). Obwohl diese Subindizes tiefer liegen, verbleiben sie immerhin noch deutlich über dem Niveau der Jahre 2011/2012. Die Möglichkeit zu Sparen ist im Oktober (+40 Punkte) etwas weniger häufig gegeben als im Juli (+46 Punkte). Zudem beurteilen die Haushalte den Zeitpunkt für grössere Anschaffungen im Oktober (-1 Punkt) ungünstiger als im Juli (+8 Punkte).

Die übrigen Subindizes bestehend aus der Einschätzung der vergangenen Preisentwicklung, der Einschätzung der zukünftigen Preisentwicklung sowie der Einschätzung der vergangenen finanziellen Lage der Haushalte veränderten sich zwischen Juli und Oktober kaum.

*In den Monaten Januar, April, Juli, Oktober werden im Auftrag des Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) ca. 1‘200 zufällig ausgewählte Personen nach ihrer subjektiven Einschätzung der Wirtschaftslage, ihrer persönlichen finanziellen Lage, der Preisentwicklung, der Sicherheit der Arbeitsplätze usw. befragt. Die Befragungen werden durch das Marktforschungsinstitut DemoScope durchgeführt.


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Letzte Änderung 20.03.2019

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