Nutzung von Freihandelsabkommen

Freihandelsabkommen: Nutzen Firmen die Vorteile?

Das Staatssekretariat für Wirtschaft hat eine umfassende Datenanalyse in Auftrag gegeben. Sie zeigt, in welchem Umfang Schweizer Firmen die Freihandelsabkommen der Schweiz in Anspruch nehmen, um Zölle zu sparen.

Die Studie «Analyse zur Nutzung von Freihandelsabkommen» geht auf eine Empfehlung der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates (GPK-N) zurück und wurde vom SECO bei der Universität St. Gallen in Auftrag gegeben. Die GPK-N hat eine Untersuchung der Auswirkungen von FHA gefordert.

Die Analyse der Nutzung der FHA zeigt, dass Schweizer Importeure und Konsumentinnen und Konsumenten 2018 dank der FHA Zölle in der Höhe von 2,5 Milliarden Franken einsparten. Dies entspricht einer durchschnittlichen Nutzungsrate der FHA von 73% bei den Importen. Bei den Exporten in die FHA-Länder, welche Daten zur Verfügung gestellt haben, lag die Nutzungsrate der FHA im Jahr 2018 bei 80%. Dies entspricht Zollersparnissen von 1,8 Milliarden Franken.

Fragen und Antworten

Weiterführende Informationen

 

Studie «Analyse zur Nutzung von Freihandelsabkommen im Auftrag des SECO» von Stefan Legge und Piotr Lukaszuk der Universität St. Gallen

Der FHA-Monitor: Alle relevanten Zahlen zur Nutzung der einzelnen Freihandelsabkommen werden im FHA-Monitor auf einen Blick dargestellt.

Medienmitteilung

11.08.2020

Dank Freihandelsabkommen werden mehrere Milliarden Franken Zölle gespart

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat am 11. August 2020 eine umfassende Datenanalyse zur Nutzung von Freihandelsabkommen (FHA) publiziert. Die Studie belegt, in welchem Umfang die FHA der Schweiz von Unternehmen in Anspruch genommen werden, um Zölle zu sparen.

Fachkontakt
Letzte Änderung 10.09.2020

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https://www.seco.admin.ch/content/seco/de/home/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit/Wirtschaftsbeziehungen/Freihandelsabkommen/nutzung_freihandelsabkommen.html