Internationale Investitionen

Internationale Investitionen sind für die Schweiz, wie auch für die meisten anderen Volkswirtschaften, ein zentraler Faktor für Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Seit langem exportieren in der Schweiz an­sässige Unternehmen bedeutende Kapi­talien, insbesondere in Form von sog. Direktinvestitionen. Mit einem Bestand von Direktinvestitionen im Ausland im Wert von über 1‘000 Mia. CHF gehört die Schweiz weltweit  zu den zehn grössten Kapitalexporteuren. Gleichzeitig bietet sich die Schweiz mit rund 750 Mia. CHF ausländischen Direktinvestitionen als Standort für Kapi­talanlagen aus dem Ausland an.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) ist zuständig für die Verhandlung von völkerrechtlichen Investitionsdisziplinen. Solche werden in erster Linie im Rahmen von bilateralen Investitionsschutzabkommen (ISA) verhandelt. Diese Abkommen bezwecken den Schutz von Auslandinvestitionen vor völkerrechtswidrigem Handeln des Gaststaates der Investition. Im Rahmen von Investitionskapiteln in Freihandelsabkommen verhandelt das SECO Marktzugangsdisziplinen für (Direkt)investitionen, womit Niederlassungsbedingungen und die nicht-diskriminierenden Rahmenbedingungen für die Wirtschaftstätigkeit im Investitionsland völkerrechtlich abgesichert werden. Das SECO vertritt die Schweiz in investitionspolitischen und investitionsrechtlichen Gremien internationaler Wirtschaftsorganisationen (WTO, OECD, UNCTAD, etc.) und beteiligt sich massgeblich an der Formulierung investitionspolitischer Positionen der Schweiz.

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Letzte Änderung 18.03.2016

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Internationale Investitionen und multinationale Unternehmen
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