Direktion für Aussenwirtschaft

Die Schweizer Wirtschaft ist global ausgerichtet. Die Direktion für Aussen­wirtschaft öffnet heimischen Unter­nehmen Märkte im Ausland, schafft Rechtssicherheit für unsere Exporteure und setzt sich für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung ein.

Die wichtigsten Aufgaben im Überblick

  • Aussenwirtschaftliche Expertise
  • Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen
  • Welthandel
  • Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Die Direktion für Aussenwirtschaft (DW) vertritt die Interessen des Wirtschafts­standorts Schweiz im Ausland und sorgt dafür, dass die Verhandlungsergebnisse ins Landesrecht umgesetzt werden. Sie gestal­tet die weltwirtschaftlichen Rahmenbedin­gungen mit und vertritt die schweizerischen Wirtschaftsinteressen in den wichtigen multilateralen Organisationen – insbeson­dere in der Welthandelsorganisation (WTO), in der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), in der Organisation für wirtschaft­liche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und in der Gruppe der 20 (G20).

Internationale Zusammenarbeit

Gute wirtschaftspolitische Beziehungen zu den verschiedenen Ländern dieser Welt muss man erarbeiten und pflegen. Die Direk­tion für Aussenwirtschaft vertritt deshalb die wirtschafts- und handelspolitischen Interes­sen der Schweiz gegenüber unseren Partner­ländern im Ausland. Dabei orientiert sie sich an der vom Bundesrat vorgegebenen strate­gischen Ausrichtung der schweizerischen Aussenwirtschaftspolitik.

Die Direktion für Aussenwirtschaft setzt sich für die wirtschaftliche Zusammen­arbeit mit Entwicklungsländern, den Staa­ten Osteuropas, der Gemeinschaft Unab­hängiger Staaten sowie den neuen EU-Mitgliedsländern ein. Sie fördert zuver­lässige wirtschaftspolitische Rahmenbedin­gungen und innovative privatwirtschaft­liche Initiativen. Dies eröffnet Menschen und Unternehmen den Zugang zu Märkten. Dadurch werden Opportunitäten und men­schenwürdige Erwerbsmöglichkeiten ge­schaffen. Langfristig trägt sie damit in ihren Partnerländern zu Wirtschaftswachstum und nachhaltigem Wohlstand bei. Um ihre Wirkung zu erhöhen, arbeitet die Direktion unter anderem mit der Weltbankgruppe, den regiona­len Entwicklungsbanken und der Handels­organisation der Vereinten Nationen zu­sammen. Sie vertritt dort auch die Interessen der Schweiz.

Internationale Vernetzung

Die Schweiz verfügt – neben der EFTA-Konvention und dem Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union (EU) – gegen­wärtig über ein Netz von 30 Freihandels­abkommen mit 40 Partnern. Der hindernis­freie Zugang zu ausländischen Märkten ist von zentraler Bedeutung für die gesamte Volkswirtschaft, nicht nur für die multi­nationalen Unternehmen. 70 Prozent der Schweizer KMU sind grenzüberschreitend tätig: Als Exporteure, Zulieferer oder In­vestoren.

Exportierende Unternehmen erhalten so bessere Absatzchancen. Gleichzeitig kön­nen Produkte leichter importiert werden. Dabei profitieren sowohl produzierende Unternehmen (durch günstigere Vormate­rialien) als auch Konsumenten (tiefere Preise und grössere Produktevielfalt). Mit jedem neuen Freihandelsabkommen fördert die Schweiz auch internationale Normen, wie handelsrelevante Bestimmungen zu Um­weltschutz und Arbeitsstandards sowie generelle Menschenrechtsnormen.

Wichtige Exportkontrollen

Die Schweiz als exportorientiertes Land setzt sich traditionell für weltweit offene Märkte und Freihandel ein. Bei gewissen Güterkategorien ist allerdings aus sicher­heitspolitischen Gründen die Kontrolle der Aus-, Ein- oder Durchfuhr angezeigt. In Zeiten internationaler Spannungen kann die Aus-, Ein- und Durchfuhr von Gütern aus der Schweiz oder nach bestimmten Ländern verboten werden.

Die Direktion für Aussenwirtschaft ist ver­antwortlich für die Exportkontrolle von Kriegsmaterial und Dual-Use-Gütern. Darü­ber hinaus erlässt sie Zwangsmassnahmen, mit denen Sanktionen der Vereinten Natio­nen (UNO), der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) oder der wichtigsten Handelspartner der Schweiz umgesetzt werden.

Letzte Änderung 20.01.2021

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