Persönliche Schutzausrüstungen (PSA)

Als PSA gilt jede Vorrichtung, die dazu bestimmt ist, von einer Person getragen oder gehalten zu werden, und die diese gegen eines oder mehrere Risiken schützen soll, die ihre Gesundheit und/oder Sicherheit gefährden können. 

Die rechtliche Grundlage für das Inverkehrbringen, die spätere Bereitstellung auf dem Markt sowie die Anforderungen an den Entwurf und die Herstellung von persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) findet sich in der Verordnung über die Sicherheit von persönli-chen Schutzausrüstungen (PSA-Verordnung, PSAV, SR 930.115). Die PSAV ist am 21. April 2018 und somit gleichzeitig mit der Anwendbarkeit der europäischen PSA-Verordnung (EU) 2016/425 in Kraft getreten und setzt deren Anforderungen um.

Für die Marktkontrolle zuständig sind folgende Kontrollorgane:


Dokumente 


Mitteilungen 

28.12.2017
PSA-Verordnung, Übergangsbestimmungen in Art. 7

Die Übergangsbestimmungen in Art. 7 der schweizerischen PSA-Verordnung (PSAV, AS 2017 5859, SR 930.115), welche am 21. April 2018 in Kraft treten wird, entsprechen den Übergangsbestimmungen in Art. 47 der EU-PSA-Verordnung (EU) 2016/425, damit eine äquivalente Anwendung sichergestellt ist. Die EU-Kommission hat ein Leitfadendokument zu Art. 47 EU-PSA-Verordnung publiziert "Guidance document on the implementation of Article 47 on transitional provisions", welches auch in der Schweiz für die Übergangsbestimmungen gemäss Art. 7 PSAV zu beachten ist. Das Leitfadendokument dient einer einheitlichen Praxis zu den Übergangsbestimmungen.

25.10.2017
Erlass der PSA-Verordnung und der Gasgeräteverordnung
Der Bundesrat hat am 25. Oktober 2017 den Erlass der Verordnung über die Sicherheit von persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) und der Verordnung über die Sicherheit von Gasge-räten beschlossen. Damit bleibt der freie Warenverkehr mit der EU in diesen Bereichen ge-währleistet.
Medienmitteilung


11.04.2013
Produktesicherheit: Warnung vor Klettersteigsets mit Seilbremsen

Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO warnt vor Klettersteigsets mit Seilbremsen. Im Rahmen umfangreicher Tests an alten, gebrauchten Klettersteigsets hat die Bergsportindustrie festgestellt, dass gebrauchte Klettersteigsets mit Seilbremsen im Falle eines Sturzes versagen können. Schwere Verletzungen oder der Tod können die Folge sein. Zurzeit machen verschiedene Hersteller einen Rückruf ihrer Klettersteigsets
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Letzte Änderung 20.04.2018

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