Importbewilligung

Gestützt auf Art. 5a Kriegsmaterialverordnung (KMV) ist für die Ausfuhr von Kriegsmaterial, das weder für eine ausländische Regierung noch für ein für eine solche tätiges Unternehmen bestimmt ist, bei der Einreichung des Ausfuhrgesuches der Nachweis zu erbringen, dass die für die Einfuhr nötige Bewilligung des Endbestimmungslandes vorliegt oder dass es keiner solchen bedarf.

Aus diesem Grund ist dem SECO gleichzeitig mit der Einreichung des entsprechenden Ausfuhrgesuchs die Einfuhrbewilligung (ggfs. Generaleinfuhrbewilligung) des Endbestimmungslandes und ab einem Warenwert von CHF 100'000.- wie bisher zusätzlich eine Bestätigung darüber vorzulegen, dass die betreffenden Baugruppen oder Einzelteile im Ausland in ein Produkt eingebaut und nicht unverändert wieder ausgeführt werden (Einbaubestätigung). (vgl. tabellarische Übersicht)

Falls das Endbestimmungsland keine Einfuhrbewilligung für das betroffene Kriegsmaterial ausstellt, ist dem SECO ein internationales Einfuhrzertifikat des Endbestimmungslandes vorzulegen. Stellt das Endbestimmungsland für das betroffene Kriegsmaterial weder eine Einfuhrbewilligung, noch ein Einfuhrzertifikat, noch eine Bestätigung aus, dass es keiner Einfuhrbewilligung bedarf, hat die/der Gesuchstellerin/Gesuchsteller dies gegenüber dem SECO schriftlich mitzuteilen.

Letzte Änderung 18.03.2016

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